Die Autobahn putzt sich raus

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Der Bau der Brücken geht weiter, die Einhausung wird begonnen: Ampfing ist derzeit fest im Griff der Bagger und Baumaschinen.

Mühldorf - Jetzt wo sich der Frühling zeigt, muss natürlich auch die Autobahn auf Vordermann gebracht werden. An der A94 haben die Hauptbaumaßnahmen bereits begonnen.

Lesen Sie hier den Originalartikel aus dem Oberbayerischen Volksblatt:

Frühlingserwachen an der Autobahn

Mit dem Bau der 680 Meter langen Einhausung bei Wimpasing und den Erdarbeiten auf rund vier Kilometer Länge haben die Hauptmaßnahmen im rund 70 Millionen Euro teuren Autobahn Abschnitt Heldenstein - Ampfing begonnen. Das teilte die Autobahndirektion jetzt mit. Die Einhausung, Kernstück des Abschnitts, dient dem Lärmschutz der Anlieger im Bereich von Ampfing und Wimpasing.

Die drei bereits seit dem Vorjahr im Bau befindlichen Brücken werden noch in der ersten Jahreshälfte fertiggestellt, Ende des Jahres beginnt ein weiterer Brückenbau. Nach rund drei Millionen Euro im vergangenen Jahr 2009 sollen heuer 14 Millionen Euro investiert werden. Ende 2012 soll der Abschnitt fertig sein.

Ein Großteil der Behelfsstraßen rund um die B12 wird befahren, Ampfing ist durch die Baustellen von Autobahn und Bahn weiter geteilt; Anwohner und Besucher müssen zahlreiche Umfahrungen in Kauf nehmen.

A94: Hier wird ebenfalls gebaut:

Bauarbeiten A94

In den nächsten Tagen laufen die Arbeiten für den Erdbau laut Autobahndirektion im nahezu gesamten Abschnitts an. Im Zuge der Baumaßnahme wird rund eine halbe Million Kubikmeter Erdmaterial bewegt. Auf der Fläche eines Fußballfeldes entspricht dies einem Berg mit einer Höhe von rund 70 m. Zu den Arbeiten gehört auch der Bau eines sogenannten Dükers, mit dessen Hilfe die Howaschen unter der A94 hindurchgeführt wird. Südlich der A94 entsteht im Bereich der Howa-schen eine Regenwasserbehandlungsanlage.

Die 680 Meter lange Einhausung zwischen Wimpasing und Ampfing dient der Ortsentwicklung und dem Schutz der Anwohner, Wegen der günstigen Grundwasser- und Bodenverhältnisse kann sie in einer offenen Baugrube erstellt werden. Gleichzeitig werden an beiden Portalen Betriebsgebäude erstellt, die später mit umfangreicher Betriebstechnik ausgestattet werden. Die Bauzeit für den Rohbau der Einhausung ist mit rund zwei Jahren veranschlagt.

hon/Oberbayerisches Volksblatt

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