4 Pfoten, 2 Beine, 2 Räder - und los!

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Kraiburg - Für den Schutz- und Gebrauchshundeverein gibt's nichts Schöneres, als wenn Hund und Mensch zusammen in Aktion treten können: beim 2. Kraiburger Hundeduathlon.

"Uns ist eins besonders wichtig: Der Hundeduathlon ist kein Wettkampf!", stellt Organisator Christian Probst gleich zu Beginn unseres Gesprächs klar. "Es geht um das Miteinander zwischen Mensch und Hund. Jeder hat die Gelegenheit, mit seinem liebsten Vierbeiner was zu unternehmen, ein bisschen was zu erleben. Das soll vor allem Spaß machen!", so Probst weiter.

Hund und Mensch in Action

Laufen, Radeln, Laufen - am 25. September geht's rund!

Die Organisatoren - mit zwei und mit vier Beinen

Der Hundeduathlon ist die Abwandlung vom Triathlon - und aus geografischen Begebenheiten in Kraiburg fällt die dritte Disziplin, das Schwimmen, weg. "Einen See haben wir nunmal nicht und im Schwimmbad wären die vielen Hunde wohl nicht gerne gesehen", lachen die Organisatoren. Aber laufen und Rad fahren, das geht in Kraiburg. Und deshalb sieht der Hundeduahtlon wiefolgt aus:

Gestartet wird am 25. September ab 10 Uhr am Schutz- und Gebrauchshundeverein Kraiburg am Innim Linsenbergweg 5. Von dort aus ist eine 1,5 Kilometer lange Strecke ausgeschildert, einmal links rum um das Vereinshaus. Nach der Runde wird auf das Fahrrad gewechselt. Dann heißt es: 2 Kilometer mit dem vierbeinigen Freund Rad fahren. Und wieder am Verein angekommen, wird nochmal per pedes die erste Strecke zurückgelegt.

Das Besondere: Der Teilnehmer hat viele Freiheiten, was das Mitmachen erleichtern soll. So können beispielsweise Mannschaften gebildet werden mit bis zu drei Personen. Einer kann nur den ersten Part laufen, der nächste fährt Rad und wieder ein weiterer läuft die dritte Runde. Das alles ist mit dem selben Hund oder zwei bis drei verschiedenen Hunden möglich. "So ist's vielleicht nicht so anstrengend, dafür macht's noch mehr Spaß!", hofft Probst.

"Jeder kann mitmachen: vom chinesischen Nackthund bis zum Hirtenhund!"

Kraiburgs erster Bürgermeister Michael Loher hat auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Hundeduathlon übernommen. "Wir hoffen alle, dass er auch mitmacht!", so die Veranstalter. Und zu gewinnen gibt's für die schnellsten natürlich auch was. Aber was, das ist noch geheim. "Eine Überraschung", so Probst.

"Ein Verein hat nie Geld!"

"Klingelnputzen ist ganz schön anstrengend", berichtet eine Organisatorin. "Nicht mein Ding, aber was tut  man nicht alles für einen schönen und gelungenen Hundeduathlon." Die Vereinsmitglieder wollen die Sportart bekannter machen und so viele Menschen wie möglich dafür begeistern. "Gerade, weil auch oft so viel schlechtes über Hunde berichtet wird - da muss man deren Image mal wieder ordentlich aufbügeln, was anderes haben sie nämlich nicht verdient."

Nicht nur deshalb suchen die Veranstalter und Hundefreunde auch immer noch Partner, die den Verein ein wenig unterstützen und ihm unter die Arme greifen.

ds

Rubriklistenbild: © ds

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