Schüler müssen zum Bus laufen

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Mühldorf (MA) - Die Hauptschüler aus dem Altmühldorfer Wohngebiet auf Höhe der Stiftung Ecksberg müssen auch weiterhin zum Schulbus an der Grundschule laufen.

Das hat der Verkehrsausschuss des Müldorfer Stadtrats einstimmig beschlossen. Die Mitglieder kamen überein, das der Weg von gut eineinhalb Kilometern Länge nicht besonders gefährlich und Kindern und Jugendlichen zumutbar sei.

Einen Rechtsanspruch auf die Beförderung zur Haltestelle an der Grundschule, wo die Kinder in den Bus zur Hauptschule einsteigen, gibt es laut Bürgermeister Günther Knoblauch nicht.

Bürgermeister Knoblauch wies auf den Gleichbehandlungsgrundsatz hin, nach dem in der Stadt Kinder auch in anderen Ortsteilen zur Schule oder eine Schulbushaltestelle laufen müssen, sofern sie nicht weiter als zwei beziehungsweise drei Kilometer entfernt ist; darüber hinaus ist die Stadt gesetzlich zum Transport verpflichtet.

Die Mehrkosten für zusätzliche Busfahrten bezifferte Knoblauch auf 7600 Euro.

Der ehemalige Hauptschulrektor Christian Funiok (UWG) wies darauf hin, dass Bewegung durch den Gang zur Haltestelle vor Schulbeginn den Kindern erfahrungsgemäß gut tue. Da sie den kompletten Weg auf dem Gehsteig absolvieren könnten ohne eine größere Straße überqueren zu müssen, sei der Schulweg nicht besonders gefährlich.

hon/Mühldorfer Anzeiger

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