Vinnolit-Chlorelektrolyse wird Fernsehstar

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Die Kamera ist immer dabei: In der Chlor-Alkali-Elektrolyse am Vinnolit-Standort Gendorf erklärte Dr. Brigitte Köhler, Technologiemanagerin Monomere bei Vinnolit, dem Galileo-Reporter die Chlorproduktion im Membranverfahren.

Burgkirchen - Bald kennt ganz Deutschland eine Technik aus Burgkirchen! Das Pro7-Wissensmagazin „Galileo“ berichtet demnächst über die Chlorelektrolyse des Unternehmens Vinnolit.

Chlor ist ein spannendes Element und ein wichtiger Grundstoff für viele Chemie-Produkte. „Galileo“ widmet dem Chlor nun einen eigenen Beitrag und blickte beim PVC-Rohstoffhersteller Vinnolit im Industriepark Werk GENDORF hinter die Kulissen der industriellen Chlorproduktion.

Dr. Brigitte Köhler, Technologiemanagerin Monomere bei Vinnolit (r.), führte Galileo-Reporter Sebastian Höffner durch den Vinnolit-Chlorbetrieb im Industriepark Werk Gendorf.

„Wir produzieren Chlor für die Weiterverarbeitung zum Kunststoff Polyvinylchlorid, besser bekannt als PVC“, erklärt Klaus Baier, Leiter des Vinnolit-Chlorbetriebs in Gendorf. „Jeden Tag verarbeiten wir dafür rund 840 Tonnen Steinsalz.“ Von dieser Menge, rund 13 Eisenbahn-Waggons pro Tag, zeigten sich Galileo-Reporter Sebastian Höffner und Aufnahmeleiterin Viktoria Jipp sichtlich beeindruckt, als sie im großen Salzlager des Unternehmens ihren Rundgang in Begleitung von Dr. Brigitte Köhler, Technologiemanagerin Monomere bei Vinnolit, starteten. Das Salz wird gereinigt und als wässrige Salzlösung in die Chloralkali-Elektrolyse gepumpt, dem Herzstück der Chlorproduktion. Dr. Köhler erklärte dem Galileo-Team, wie aus der Salzlösung mit Hilfe von elektrischem Strom im umweltfreundlichen Membranverfahren schließlich Chlor entsteht sowie die Koppelprodukte Natronlauge und Wasserstoff. Pro Jahr können in der Gendorfer Elektrolyse bis zu 180.000 Tonnen Chlor hergestellt werden.

Extra:

So ist die Ausbildung bei Vinnolit

„Chlor wird zum Beispiel für die Desinfektion von Trinkwasser verwendet und spielt eine wichtige Rolle bei der Bekämpfung von Krankheitserregern“, erzählte Dr. Köhler. „Außerdem wird es bei der Herstellung von Arzneimitteln oder von Solarzellen eingesetzt. Die mengenmäßig größte Anwendung ist aber, wie hier bei Vinnolit, die Weiterverarbeitung zu PVC.“ Dieser vielfältige Kunststoff findet wiederum Verwendung im Baubereich für Fußböden, Fensterprofile, Rohre und Kabel, aber auch in der Automobilindustrie und in der Medizintechnik. Auf die eine oder andere Art kommt daher jeder in seinem Alltag mit Produkten der Chlorchemie in Berührung.

Der Galileo-Beitrag zum Chlor wird voraussichtlich am 17. April 2012 auf Pro7 ausgestrahlt werden.

(re)

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