Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Trostberg auf der Suche nach Kinderbetreuungsplätzen

Waldkindergarten schnelle und kostengünstige Lösung?

  • Marina Birkhof
    VonMarina Birkhof
    schließen

Trostberg - Zwei Krippen- und zwei Kindergartengruppen zu wenig - Die Stadt sieht dringenden Handlungsbedarf, was fehlende Räumlichkeiten für Kinderbetreuungsplätze anbelangt.

Voll besetzte Krippengruppen, eine positive Entwicklung der Geburtenzahlen auch aufgrund eines auffälligen Zuzugs gerade von Familien mit Kindern - dass ein Bedarf an zusätzlichen Räumlichkeiten für die Kinderbetreuung vorhanden ist, wurde in der Sitzung des Trostberger Stadtrats am 23. Oktober deutlich. 

Unumstritten: Der Bedarf an Kinderbetreuungsplätzen

Insgesamt sind für die Stadt 70 Krippenplätze und 335 Kindergartenplätze nötig - tatsächlich aber verfügt Trostberg über 367 Plätze, wovon 38 auf Krippen entfallen. Belegt sind wegen der höheren Zeitfaktoren für Kinder mit erhöhtem Betreuungsaufwand nur 305.

De facto fehlen derzeit zwei Krippengruppen mit je 15 Plätzen und zwei Kindergartengruppen mit 50 Plätzen. "Dass der Bedarf vorhanden ist, ist unumstritten", konstatierte Bürgermeister Karl Schleid. Dies sei auch dem deutlichem Zuwachs im Bevölkerungsbereich geschuldet. 

Was tun? Die Verwaltung solle für den zusätzlichen Bedarf an 30 Krippen- und 50 Kindergartenplätzen in Abstimmung mit den jeweiligen Trägern einen Anbau an eine bestehende Kindertagesstätte oder einen Neubau planen. Dafür sprachen sich die Ratsmitglieder einstimmig aus. Auch alternative Konzepte mit Standortauswahl seien zu prüfen. Dabei würden sich die Standorte jedoch nicht danach richten, wo die Kinder herkommen, da sich das Jahr für Jahr ändere. 

Waldkindergarten schnell und günstig realisierbar?  

Eine wichtige Alternative in den Augen von Marianne Penn (Grüne) sei die Errichtung eines Waldkingergartens. "Das hätte einen enormen Vorteil, weil baulich schnell zu realisieren über einen Bauwagen und kostengünstiger. Außerdem ist es jederzeit möglich, dass ein bestehender Träger zum Beispiel eine Außenstelle einrichtet." 

Franz Sedlmeier (SPD) blies ins selbe Horn: Auch in seinen Augen sei ein Waldkindergarten einfach und kostengünstig zu realisieren. Möglicherweise wäre auf dem Grundstück in Eglsee ein geeigneter Standort

Bürgermeister Schleid betonte, man werde alle alternativen Konzepte prüfen. Wichtig sei immer, dass der vorhandene Träger eine Betriebserlaubnis besitze - das sei sowohl bei gebäudebezogenen als auch bei alternativen Einrichtungen notwendig. 

Franz Xaver Obermayer (Freie Wähler) hob hervor, für die Fraktion seien Ergänzungen die beste Lösung: "Es ist besser bestehende Stätten zu erweitern oder neu zu bauen, denn da wären wir von den Kosten her wesentlich flexibler. Wir plädieren außerdem dafür, keine neuen Trägerschaften entstehen zu lassen sondern es bei den bestehenden zu belassen." 

mb

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare