Erste Zwischenbilanz nach Auftakt-Wochenende 

Volksfest Trostberg: Nach kleinen Startschwierigkeiten im Fluss 

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Das Volksfest Trostberg wurde am 14. Juni o'zapft. 
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Trostberg - Bei sommerlichen Temperaturen startete die Stadt in die fünfte Jahreszeit. Die neue Festwirtsfamilie zeigt sich zufrieden mit dem ersten Volksfest-Wochenende. Dennoch gibt es weiter Stellschrauben zu drehen. 

"Wir betreten in Trostberg Neuland und wollen peu à peu ein gutes Volksfest aufbauen", erklärt Jürgen Hanetzok im Namen der gesamten Festwirtsfamilie. "Für uns ist es wichtig, dass es den Leuten gefällt und sie wiederkommen. Unser Ziel ist positives Feedback, dann haben wir unseren Job richtig gemacht." 

Bisher sei das schon im Großen und Ganzen schon positiv ausgefallen - sowohl von den Gästen als auch von den Musikern habe es Lob gegeben.

Lediglich am Auftakt-Freitag habe man bisserl Startschwierigkeiten gehabt, räumt Hanetzok im Gespräch mit der Redaktion ein. "Wir waren schlicht und ergreifend nicht auf derart viele Besucher eingestellt. Wir haben dafür aber schon Veränderungen getroffen, damit uns die Besucher nicht noch einmal plötzlich überrennen. Auch der Sonntag, der Trachtlertag mit dem urigen Rahmenprogramm wie den Goaßlschnalzern oder den Schuhplattlern, war bestens besucht - das waren die stärksten Tage am ersten Wochenende." 

Stark frequentierter Mittwoch wird erwartet

Die "After-Wiesn-Party", die ab 20 Uhr bereits im Bar-Bereich des Zeltes die Gäste anlockt, sei auch an jedem Tag ausgelastet gewesen. Am Samstag sei es hingegen nicht ganz so voll gewesen. Diese schwächeren Besucherzahlen ließen sich laut Hanetzok vermutlich auf die Unwetterwarnungen an dem Tag zurückzuführen. 

Die Buden- und Fahrgeschäftebetreiber hätten dem Festwirt ein erstes gutes Feedback gegeben. Nur die auf Familien ausgerichteten Fahrgeschäfte seien noch nicht ganz glücklich und würden sich mehr Familien mit Kindern als Gäste wünschen. 

Mit einem neuen Besucheransturm rechnet Hanetzok am Mittwoch, 19. Juni - dem Tag der Vereine, an dem bereits das halbe Zelt schon ausgebucht sei. "Der Donnerstag ist ein Feiertag und wir haben für den Mittwoch ein Spitzenprogramm im Zelt mit der Band 'D'Moosner', die mit ihren 'AC/DC'-Coverversionen den Besuchern richtig einheizen werden." 

Keine negativen Auffälligkeiten 

Das schönste für den neuen Festwirt: Es gab bisher keinerlei negative Auffälligkeiten. "Wir hatten gar kein Streitereien, Schlägereien oder sonstigen Ärger zu verzeichnen. Es wurde ausgiebig und friedlich gefeiert, getanzt und gehupft - das freut mich persönlich sehr." 

Auch die Trostberger Polizei kann das auf Nachfrage von chiemgau24.de bestätigen: "Wir hatten keine Einsätze, bisher verläuft das Volksfest Gott sei Dank auch dieses Jahr wieder sehr ruhig. Schauen wir mal, ob es auch so weitergeht." 

Insgesamt sei man also sehr zufrieden nach dem ersten Wochenende am Volksfestplatz, betont Hanetzok weiter und spannt den Bogen in die Zukunft: "Trotz allem, wir müssen auch die Kirche im Dorf lassen: Wir machen das heuer in Trostberg zum ersten Mal und können keine Wunder bewirken. Wir wollen das Volksfest langfristig gut aufstellen und es gibt hier und da immer noch ein paar Justierschrauben, an denen gedreht werden muss." Ob sich die Mühe gelohnt hat, wird sich zeigen: "2020 wissen wir mehr." 

mb

Quelle: chiemgau24.de

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