Bilanz zum Trostberger Volksfest 2019 

Wegen Hitze und Unwettern: "Bisserl Pech" mit den Besucherzahlen

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Das Trostberger Volksfest fand heuer zum ersten Mal um Pfingsten statt. 
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Trostberg -  Das Volksfest ist mit dem Feuerwerk am Sonntagabend zu Ende gegangen. Veranstalter, Stadt und auch Polizei ziehen eine überwiegend positive Bilanz aus den letzten zehn Festtagen.

Nach dem Volksfest ist vor dem Volksfest: Für die Festwirtsfamilie Hanetzok laufen bereits die Planungen für das Konzept 2020 in Trostberg. "Ein Volksfest ist ein Zwölf-Monate-Auftrag", betont Jürgen Hanetzok im Namen der Wirtsfamilie. Im Großen und Ganzen werde am Hauptkonzept, Altbewährtes erhalten und neue Programmpunkte aufnehmen - festgehalten - auch wenn an einigen Stellschrauben immer zu drehen sei. 

Die diesjährige Feuerprobe, so mutmaßt Hanetzok, habe man aber wohl überstanden: "Das Feedback der Leute war - obwohl zu Beginn noch etwas kritisch - gen Ende nur noch positiv. Das ist eine gute Basis, auf die wir nun aufbauen können in den kommenden Jahren." Auch das neue Datum - um Pfingsten - werde bleiben: 2020 findet das Trostberger Volksfest von 5. bis 14. Juni statt

Hitze und Unwetter nicht förderlich für ein Volksfest

Jürgen und Bruni Hanetzok von der gleichnamigen Festwirtsfamilie. 

Was die Besucherzahlen angehe, so habe man mit den sommerlichen Temperaturen ein "bisserl Pech" gehabt, wie die Wirtsfamilie weiter erklärt: "Die Hitze gepaart mit Unwettern war natürlich nicht förderlich für ein Volksfest - aber im Wetter stecken wir nicht drin, da bleibt immer ein Restrisiko." Für diese Umstände sei das Zelt dennoch immer relativ gut ausgelastet gewesen. 

Gerade bei dem nahtlosen Übergang von einem langjährigen zu einem gänzlich neuen Festwirt sei es nicht selbstverständlich, dass man von den Besuchern gleich akzeptiert werde. Da werde man natürlich genau beäugt. "Kritiker finden immer das Haar in der Suppe", erklärt Hanetzok. Besonders am Auftakt-Freitag habe es kleinere Schwierigkeiten mit den Wartezeiten auf das Essen im Zelt gegeben, räumt die Wirtsfamilie ein. Man habe jedoch sogleich daran gearbeitet, das Problem aus der Welt zu schaffen. Und laut Hanetzok habe es auch keine größeren Beschwerden mehr gegeben über die weiteren Festtage hinweg.

"Absolut friedliches Familienfest" 

Dass sich die Wirtsfamilie bewährt habe, kann auch Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid bestätigen: "Sowohl das neue Datum des Festes als auch die Wirtsfamilie wurden von den Besuchern gut angenommen. Ich denke, für das erste Jahr mit neuem Festwirt lief es optimal ab. Es war im Allgemeinen ein absolut friedliches Familienfest mit vielen Highlights und ohne negative Vorkommnisse." 

Das kann auch Josef Bernhart von der Polizeiinspektion Trostberg bestätigen: "Wir ziehen eine sehr positive Bilanz und auch ein positives Fazit. Es gab keine Körperverletzungsdelikte oder sonstige negative Vorfälle aus polizeilicher Sicht. Wir blicken freudig auf das Volksfest 2020."

Die Höhepunkte des Trostberger Volksfests 2019:

Mit dem Festzug bei bestem Wetter startete das Trostberger Volksfest am Auftakt-Freitag des 14. Juni in der Alzstadt. Die Zwischen-Bilanz von Seiten der Polizei und Veranstalter: Durchweg positiv.

Ein erster Höhepunkt war das große Musikantentreffen am Montagabend im Festzelt, bei dem sechs Musikkapellen aus der Region auftraten. Hier hätte sich Bürgermeister Schleid gerne mehr Besucher gewünscht - das hätten die Musiker durchaus verdient. Als neuer Programmpunkt auf dem Festplatz aber, so sagt er, müsse sich eine Veranstaltung wie diese wohl erst einspielen. 

Ein Erfolg war das erste Prominentenschießen auf dem Festplatz. Gut ausgelastet war das Zelt auch am Mittwochabend - auch weil am Donnerstag Fronleichnam war. "Der Feiertag hat uns freilich ein bisserl in die Karten gespielt", freut sich die Festwirtsfamilie über den Besucherandrang. Auch am Samstag wurde noch einmal ausgiebig gefeiert. Am Sonntag schließlich ging das Volksfest mit dem Feuerwerk zu Ende

mb 

Quelle: chiemgau24.de

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