Wo sollen die Kinder untergebracht werden?

In Trostberger Kindergärten werden "Notmaßnahmen" nötig

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Trostberg - Mindestens 17 Plätze zu wenig haben die Trostberger KiTas ab dem kommenden Kindergartenjahr - nun prüft die Stadt Notmaßnahmen.

Zehn Kinderkrippen- und mindestens sieben Kindergartenplätze zu wenig wird es in Trostberg mit der aktuellen Kapazität geben, wie auf der Stadtratssitzung am Mittwoch bekannt wurde. Irgendwie muss dieser Bedarf aber abgefedert werden. Kurzfristig werden deshalb jetzt "Notmaßnahmen" geprüft, wie es die Stadtverwaltung ausdrückt.

Zusätzliche Räume unter dem Dach und im Keller

In der KiTa "Arche Noah" könnte ein Personalraum im Dachgeschoß zu einem Betreuungsraum umfunktioniert werden. In der städtischen KiTa "Regenbogen" könnte im Schlafsaal im Untergeschoß eine Kleinkindergruppe untergebracht werden. Die Stadtverwaltung führt deshalb momentan Gespräche mit dem Landratsamt und dem katholischen KiTa-Verbund Traun-Alz.

Eine Dauerlösung kann das natürlich nicht sein, das betont auch die Verwaltung. Langfristig kommt man also wohl auch um Baumaßnahmen nicht herum. Der Stadtrat beauftragte die Verwaltung am Mittwoch einstimmig, hierfür die nächsten Schritte einzuleiten. Auch das nötige Personal für den höheren Bedarf soll gesucht werden. 

Platzbedarf soll bis 2022 weiter steigen

Dass mehr Kinderkrippen- und Kindergartenplätze benötigt werden, war für die Stadt eigentlich abzusehen: Ein Demoskop prognostizierte dem Stadtrat erst im Dezember bei den Krippen genau zehn Kinder mehr. Überhaupt soll es seiner Meinung zumindest bis zum Jahr 2022 zu einer "massiven Steigerung" des KiTa-Platzbedarfes kommen.

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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