Was genau aufgezeichnet wird

Bitte lächeln? Kamerawagen kreist durch Trostberg

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Trostberg - Für rund eine Woche wird ab heutigem Montag ein orangefarbener Lieferwagen durch das Stadtgebiet kurven: Sechs Kameras sind am Dach befestigt, die Aufnahmen dokumentieren Straßenschäden.

Rund 150 Straßenkilometer gehören der Stadt Trostberg - die gilt es für den Kamerawagen nun mit Tempo 25 abzufahren. Mit den Aufnahmen will die Stadt genau dokumentieren, wie kaputt die Straßen sind und welche zuerst saniert werden sollen. Den Auftrag für die Kamerafahrten bekam die Firma "GEO Net solution" aus Leipzig. 

"Es erfolgt keine Veröffentlichung personenbezogener Bilddaten", teilt die Stadtverwaltung mit. Überhaupt will die Firma nur den Straßenzustand aufzeichnen, Menschen, Autos oder Häuser seien uninteressant. Als Google vor rund sieben Jahren mit seinem Kamerawagen fürs Programm "Street View" unterwegs war, setzte gegen die Aufzeichnungen der Hausfassaden teils ein Sturm der Entrüstung ein. Fahrzeug und Methode sind ähnlich, Aufnahmen und Zweck aber ein anderer. 

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer einen reibungslosen Ablauf der Straßenraumdokumentation mit zu gewährleisten, vor allem im Begegnungsfall. 

xe

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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