Außer Rand und Band in Trostberg

Streit-Pärchen muss von mehreren Polizeistreifen gebändigt werden

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Trostberg - Gleich zweimal musste eine Polizeistreife wegen eines heftig streitenden Pärchens ausrücken.

Gleich zweimal musste eine Trostberger Polizeistreife am Montag, 10. April, nachmittags wegen eines heftig streitenden Pärchens ausrücken. Zunächst gingen bei der Polizei kurz vor 15 Uhr Anrufe ein, wonach am Fußweg entlang des Alzkanals ein Mann eine Frau schlagen soll. 

Die Abklärung der Beamten vor Ort ergab schließlich, dass die beiden Beteiligten gegenseitig aufeinander losgingen. Selbst im Beisein der Polizei konnte nur der 30-Jährige einigermaßen beruhigt werden. Das Verhalten seiner 22-jährigen Freundin hingegen ließ darauf schließen, dass bei Abrücken der Einsatzkräfte die für die Öffentlichkeit wahrzunehmenden Streitereien eine heftige Fortsetzung finden würden. 

Aus diesem Grunde wurde die junge Frau in Gewahrsam genommen und zur Dienststelle mitgenommen. Nach etwa einer halben Stunde wurde sie wieder entlassen, da sie sich nun bis dahin doch größtenteils beruhigt hatte. Kurz nach 17 Uhr erreichten die Polizei allerdings erneut Mitteilungen, wonach sich die beiden Partner im Bereich des Busbahnhofs aufhielten und wiederum großes Aufsehen erregten. 

Die Streife der Trostberger Polizei forderte kurz nach Eintreffen in diesem Falle sogar noch Unterstützung bei den Traunreuter Kollegen an, da nun beide Streithähne aus dem nördlichen Landkreis Traunstein nicht mehr zu beruhigen waren

Die Störung in Trostberg Stadtmitte konnte letztlich nur dadurch beseitigt werden, dass nun beide Personen in Gewahrsam genommen wurden. Das Verhalten der 22-Jährigen gab letztlich gar noch Anlass, dass sie in eine Klinik eingewiesen wurde. Ihr Freund konnte danach alleine den Heimweg antreten. Verletzt wurden beide Beteiligte nur geringfügig.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Trostberg

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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