Stadt erteilt grünes Licht für Sanierung eines Gebäudes

Trostberger Hauptstraße wird aufgehübscht

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Trostberg - Mit der Erweiterung und Sanierung eines maroden Wohn- und Geschäftshauses im Ortszentrum der Stadt beschäftigten sich jüngst die Mitglieder des Bauausschusses. 

Das ehemalige Gebäude in der Hauptstraße 29 befinde sich laut Bernhard Unterauer vom Trosbtberger Bauamt in aktuell schlechtem Zustand. Der Eigentümer wolle das Gebäude, das als Wohnraum in den Obergeschossen und im Erdgeschoss für geschäftliche Tätigkeiten zur Verfügung stehe, modernisieren und erweitern. Der Antrag lag den Trostberger Mitgliedern des Bauausschusses am Montag, 5. November, vor.  

Findet sich ein Mieter für die Geschäftsräume? 

"Die Gebäudeansicht soll im Sinne der Altstadtgestaltungssatzung geschaffen werden", betont Unterauer. Es sei zudem einen kleine Erweiterung durch ein zusätzliches Appartement im zweiten Obergeschoss geplant, das in enger Abstimmung mit der Sanierungsmaßnahme angebaut werden soll. 

Da das im Ortszentrum stehende Gebäude Denkmalschutz genieße, stehe außerdem noch eine gesonderte Prüfung durch die entsprechende Behörde aus. "Die Stadt hat aber bereits eine sehr positive Beurteilung zu den geplanten Maßnahmen abgegeben. Das letzte Wort hat jedoch wie gewohnt das Traunsteiner Landratsamt", erklärt Unterauer und hebt dabei hervor, dass Trostberg solchen Sanierungsmaßnahmen im Stadtinneren prinzipiell aufgeschlossen gegenüberstehe

"Wir hoffen, dass der Eigentümer die Büroräumlichkeiten im Erdgeschoss erhalten wird und sich dann auch jemand findet, der die Räumlichkeiten als Geschäftsräume einrichten möchte. Wir sind hier auch gerne bereit, die Räumlichkeiten in unser Leerstandsverzeichnis aufzunehmen, bis sich ein Mieter gefunden hat." 

Das Gebäude in der Hauptstraße 29 wird saniert. 

Das große Ziel Trostbergs ist den Leerstand in der Stadt langfristig zu reduzieren. "Wir sind dankbar an alle Eigentümer, die den Willen zeigen, Gebäude wie das in der Hauptstraße altstadtgerecht sanieren zu lassen und unterstützen diese soweit es geht", betont Unterauer. Der Kostenpunkt der Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten sei jedoch Sache des Eigentümers. Die Stadt habe lediglich Handhabe in punkto kommunales Förderprogramm, in dessen Rahmen Maßnahmen konkret gefördert werden können. 

mb

Quelle: chiemgau24.de

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