Auswertung der großen Umfrage

"Die Altstadt ist tot!" - So urteilen die Leser über Trostberg

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Trostberg - Über das Wochenende liefen zwei Umfragen über Trostberg auf unserem Portal. Wir wollten von unseren Lesern wissen, was ihnen an Trostberg gefällt - und was nervt.

Insgesamt nahmen 1218 Personen an der Umfrage teil, was an Trostberg gut ist. Etwas weniger, 1135 Personen, stimmten darüber ab, was ihnen an der Stadt nicht gefällt. 

Zusammengerechnet wurden von diesen Personen 8083 Stimmen abgegeben, Mehrfachnennungen verschiedener Punkte waren nämlich erlaubt und erwünscht. Die Punkte selbst stammten aus Meinungen und Kritik, die von unseren Lesern auf Facebook über Trostberg abgegeben wurden. 

Nicht repräsentativ - aber aussagekräftig

So ergibt sich also zwar kein repräsentatives, jedoch auf Grund der Tausenden Stimmen ein sehr aussagekräftiges Stimmungsbild über die Lebensqualität in der Stadt Trostberg. 

Laut unserem Tool-Anbieter Pinpoll, waren rund 45 Prozent der Umfrageteilnehmer männlich und überwiegend jung. Demnach waren fast Dreiviertel der Teilnehmer jünger als 35 Jahre. Die Angaben bezieht Pinpoll aus anonymisierten Google-Daten. 

Das gefällt an Trostberg

Ob es an der sommerlichen Jahreszeit liegt? Das Schwimmbad mit dem Freischwimmer-Kanal und dem 10-Meter-Sprungbrett ist für über 43 Prozent der Umfrageteilnehmer ein klarer Pluspunkt für die Stadt. 

Fast jeder Dritte würdigt, dass man in der Kleinstadt alles lebensnotwendige vorfindet, wie Fachärzte oder Schulen. Die Häuserfassaden in Inn-Salzach-Bauweise, die viele großen Arbeitgeber wie AlzChem, BASF oder Hamburger Rieger sowie der Turm am Schloss Schedling kommen ebenfalls besonders gut an. 

Das nervt an Trostberg 

Rund Dreiviertel der Umfrageteilnehmer klickten hier auf den Kritikpunkt "Tote Altstadt". Das Ladensterben in der Innenstadt ist somit aus ihrer Sicht das größte Problem der Stadt. Dazu passt auch, dass sich 43 Prozent wünschen, dass die Altstadt mal grundsätzlich saniert werden sollte und fast jeder Zweite die Eintönigkeit und Verödung des Einzelhandels beklagt

Schon in den Kommentaren auf Facebook war die Rede davon, dass es viele Döner-Läden geben würde, aber keine Modegeschäfte. Ein Baumarkt, von einigen noch in den Facebook-Kommentaren genannt, fehlt aber nur 26 Prozent der Umfrageteilnehmer. 

Weitere oft ausgewählte Kritikpunkte waren das Image der Stadt (Trostlos statt Trostberg, langweilig) sowie die heruntergekommenen Häuser neben dem Pflegezentrum Pur Vital. 

Die Umfragen in der Übersicht: 

Quelle: chiemgau24.de

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