Wie geht es ab nächstem Jahr weiter?

Festwirt kündigt: Trostberger Volksfest vor ungewisser Zukunft

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Bürgermeister Karl Schleid beim Anzapfen im vorigen Jahr.
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Trostberg - Wie geht es mit dem Volksfest ab 2019 weiter? Der Festwirt hat nun gekündigt, die Zukunft ist offen. *Mit Voting*

Die Stadt Trostberg ist auf der Suche nach einem neuen Festwirt für das Volksfest. Wie auf der Stadtratssitzung am Mittwoch bekannt wurde, hat der bisherige Gastronomiebetrieb von Fritz Aigner den Vertrag mit der Stadt zum Jahresende gekündigt. Klar ist aber auch: Das Volksfest soll es weiterhin geben!

Neuer Zeitpunkt, neues Zelt, kürzere Dauer?

"Jetzt haben wir die Möglichkeit, das Volksfest attraktiver zu betreiben", sah Bürgermeister Karl Schleid darin auch eine Chance. Heuer wird noch alles wie gewohnt ablaufen, doch dann kann das Konzept komplett neu überdacht werden. Beispiel 1, der Zeitpunkt: Bisher wurde das Volksfest immer Ende August/Anfang September gefeiert - damit begab man sich in direkte Konkurrenz zum Rosenheimer Herbstfest oder zum Volksfest in Mühldorf. Beispiel 2, das Zelt: Schleid brachte eine Kombi-Lösung ins Spiel - ein etwas kleineres Festzelt in Verbindung mit einem Stadel, wo es Wein und Barbetrieb geben könnte. 

"O'zapft is!" - Bürgermeister Karl Schleid benötigte zwei Schläge

Auch an der Dauer könnte man dann etwas ändern. Mit weniger Tagen könnte man einen "Durchhänger" in der Wochenmitte verhindern: "Unter der Woche ist das Zelt am Abend ja oft nur zu einem Drittel voll", so der Bürgermeister. Die Ausschreibung, mit der ein neuer Festwirt gesucht wird, soll daher möglichst offen gehalten werden. Nur an den liefernden Brauereien (Steiner und Schwendl) soll sich nichts ändern

Stadt kündigt dem Betreiber des Vergnügungsparks

Die Stadt nimmt die Gelegenheit beim Schopfe und wird wiederum dem Betreiber des Vergnügungsparks kündigen, denn "es gibt Festwirte, die den Park selbst organisieren", so die Verwaltung. Auch das soll der Wirtssuche nicht im Wege stehen und möglicherweise neue Optionen öffnen. An der prinzipiellen Gestaltung des Bierzelt-Vorbereichs soll aber festgehalten werden. Einstimmig sprach sich der Stadtrat am Mittwoch dafür aus, den Festzeltbetrieb neu auszuschreiben.

xe

Quelle: chiemgau24.de

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