Ernstfall in Trostberger Altstadt geprobt

Rauch, Qualm und Hilferufe: 200 Rettungskräfte im Einsatz

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Trostberg - Rund 200 Einsatzkräfte probten Samstagnachmittag den Ernstfall in der Trostberger Altstadt. Insgesamt gab es sechs Szenarien:

Rauch, Qualm, Verkehrsunfälle und um Hilfe rufende Personen. All das erlebte man am heutigen Nachmittag beim Übungssamstag der Freiwilligen Feuerwehren des Land 4/1 Bereiches in der Altstadt von Trostberg. Die ausrichtenden Feuerwehren aus Trostberg, Heiligkreuz, Lindach und Oberfeldkirchen sowie die Werksfeuerwehr Chemiepark Trostberg probten zusammen mit den ebenfalls zum Land 4/1 Bereich gehörenden Feuerwehren aus Tacherting, Peterskirchen, Emertsham, Engelsberg und den Nachbarfeuerwehren aus Kirchweidach und Feichten den Ernstfall. 

Zusammen mit dem BRK und der Polizei waren rund 200 Einsatzkräfte den ganzen Nachmittag damit beschäftigt insgesamt sechs verschiedene Szenarien abzuarbeiten. Begleitet wurde das Ganze von jeder Menge interessierter Zuschauer an den einzelnen Stationen.

Übung der Rettungskräfte in der Trostberger Altstadt

Und immer stand an erster Stelle jedes Einsatzes das Retten von Menschenleben. Angefangen von Verkehrsunfällen mit verletzten Personen am Vormarkt, galt es am Marienplatz im ehemaligen Mesnerhaus Personen aus einem brennenden Gebäude zu retten. An der nächsten Station erwartete die Floriansjünger und das BRK zwei eingeklemmte Personen nach einem Forstunfall. Unten am Friedhof war es dann eine verunglückte Autofahrerin, deren Fahrzeug Gefahrengut geladen hatte. An einer weiteren Station fand im Kindergarten in einer Hütte eine Grillparty statt. Hier wurden die feiernden Jugendlichen durch den Gasgrill mit CO2 vergiftet. An der letzten Station fing ein Pkw in der Tiefgarage nach einem Fremdstartversuch Feuer und verletzte zwei Personen schwer. 

Jede dieser Übungen wurden von jeder Feuerwehr immer mit einer anderen Feuerwehr zusammen abgearbeitet. Eines der Ziele dieser Übung war es, dass Zusammenarbeiten unterschiedlicher Feuerwehren zu vertiefen. Durch die perfekt geschminkten und oft laut schreienden Unfallopfer wurden die Rettungskräfte bei den Einsatzszenarien zusätzlich gefordert. An jeder dieser Stationen waren noch Übungsbeobachter der Kreisbrandinspektion Traunstein vor Ort. So wurde nach jedem erfolgreich abgearbeiteten Einsatz sofort eine kurze Manöverkritik abgehalten. Aber eines hat dieser Samstagnachmittag wieder mal gezeigt. Wir können uns voll und ganz auf unsere Rettungsorganisationen verlassen.

FDL/Benje

Quelle: chiemgau24.de

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