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Organisatoren stolz auf Werke von 80 überregionalen Künstlern

„Künstlerischer Spaziergang“ durch die Altstadt - Kunstmeile Trostberg heuer mit besonderem Flair

Organisator Kunstmeile 2021 Trostberg
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Stolz auf die Kunstmeile Trostberg 2021: Stadtheimatpfleger und Kunstmeilen-Mitorganisator Dr. Rainer Lihotzky (links) und Initiator Werner Pink.

Die Pandemie wirbelt einiges durcheinander, die Organisatoren der Kunstmeile Trostberg aber haben sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Die Ausstellung findet von 7. bis 24. Mai 2021 statt - und bekommt gerade auch wegen der ungewöhnlichen Situation durch die Einschränkungen heuer einen eigenen Flair.

Trostberg - „Wir mussten freilich anders planen: Unsere vier Ausstellungsräume können wegen des Versammlungsverbots nicht besucht werden, daher stellen wir heuer alles virtuell aus“, erläutert Stadtheimatpfleger und Kunstmeilen-Mitorganisator Dr. Rainer Lihotzky im Gespräch mit chiemgau24.de.

Kunstmeile Trostberg 2021: „Wollten ganz bewusst ein Signal“ setzen

Die Vernissage, die normalerweise im Postsaal mit 400 Gästen über die Bühne geht, wurde am Donnerstagabend des 6. Mais zum ersten Mal im Regionalfernsehen Oberbayern (RFO) übertragen. Am Freitag, 7. Mai, folgte die offizielle Eröffnung. „Wir haben die Ausstellung so aufgebaut, als gäbe es kein Corona“, unterstreicht Dr. Lihotzky. Man habe „ganz bewusst ein Signal“ setzen wollen, um zu zeigen, dass sich die Kunstszene in der Pandemie nicht unterkriegen lasse.

Die Kunstwerke seien für jedermann öffentlich zugänglich - sowohl im Freien als auch hinter Schaufenstern in der gesamten Altstadt. Die Organisatoren sind gespannt auf die Resonanz der Besucher. Neben Einheimischen soll Südbayerns größte Kunstschau auch viele Besucher aus der Region anlocken. „Wir hoffen, dass sie sich genauso freuen wie die Künstler“, betont Dr. Lihotzky und Initiator Werner Pink ergänzt: „Die Künstler haben alle unterstrichen, wie froh sie seien, hier heuer ausstellen zu dürfen. Sie leben ja wegen des Lockdowns und des Versammlungsverbots wirklich auf Nullpunkt.“

Die 1,6 Kilometer lange Ausstellung hat das Organisationsteam als „künstlerischen Spaziergang“ initiiert. Der Kunstmeilen-Rundweg mit rund 200 Werken führt durch die Trostberger Altstadt zum städtischen Schulzentrum und zurück. Es wird einen Wegweiser und einen Katalog geben mit zusätzlichen Informationen über den Künstler und das jeweilige Werk. Wem ein Kunstwerk besonders gefällt, der hat die Möglichkeit, es zu erwerben. Hierfür existiert eine entsprechende Preisliste. Der Erlös geht zu 100 Prozent an den Künstler.

Zwei der Exponate aus der Kunstmeile Trostberg 2021: Sommer, Eduard Black, Cello (links) und von Siemens, Susanne Gewand

Knapp 80 Künstler aus Deutschland, Österreich und Italien sind auf der Kunstmeile vertreten. Pink kennt rund 95 Prozent aus früheren Ausstellungen persönlich, profitiert von Kontakten in der Kunstszene: „Im Laufe der Jahre hat sich ein vertrauensvolles Verhältnis gebildet, viele der Künstler stellen schon zum wiederholten Male ihre Werke bei uns aus. Wir freuen uns, namhafte und bekannte Künstler über die Landesgrenze hinaus dabei zu haben.“

Aber genauso wichtig sei es für die Organisatoren, den noch unbekannteren Künstlern eine Plattform bieten zu können. Pink dazu: „Das muss gefördert werden. Deshalb haben wir auch die Schulen mit aufgenommen und einige Werke von Schülern ausgestellt.“

„Schön wäre es gewesen, wenn wir in unsere künstlerische Flaniermeile die örtliche Gastronomie mit ins Boot holen hätten können“, drückt Pink sein Bedauern aus. Schließlich sei die Intuition hinter der Kunstmeile 2021, die Altstadt von Trostberg zu beleben. Nun werde es allerdings aufgrund der hohen Inzidenzwerte zumindest zu Beginn der Ausstellung nur „To Go“-Angebote von Cafés oder Eisdielen geben.

mb

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