Feuerwehren setzten auf Bus-Werbung

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Kreisbrandrat Hans Gnadl, Karl-Heinz Hövels und Bürgermeister Karl Schleid (vo. links) schickten den Hövels-Bus offiziell auf „Werbereise“ für die Nachwuchs- und Mitgliedergewinnung der Feuerwehren. Gnadl und Schleid würdigten das Engagement Hövels und die kostenlose Bereitstellung seines Busses als rollende Werbeplattform für die Feuerwehren.

Trostberg - Knall Rot wie die Feuerwehr selbst, so rollt der neue Werbebus durch Trostberg und Umgebung. In einer großen Imagekampagne macht die Feuerwehr auf sich aufmerksam.

„Stell dir vor, du drückst und alle drücken sich“, lautet das Motto der großangelegten Imagekampagne des Landesfeuerwehrverbandes Bayern (LFV) in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium des Innern. Die Feuerwehren in Bayern werben damit um jungen Nachwuchs, aber auch um Erwachsene, die sich ehrenamtlich und aktiv bei den Feuerwehren engagieren wollen.

Karl-Heinz Hövels, Chef von Hövels-Bus „drückte“ sich nicht vor einer Unterstützung der Feuerwehr-Kampagne. Er stellte kostenlos einen großen Linienbus zur Verfügung, der im Linienverkehr eingesetzt ist und ließ ihn mit dem auffälligen Motiv der Image- und Mitgliederwerbung bekleben.

Kreisbrandrat Hans Gnadl würdigte das großzügige Entgegenkommen und die kostenlose Bereitstellung des Busses für die Werbekampagne. Hövels sagte, er schätze die Arbeit der Feuerwehren und habe höchsten Respekt vor dem vielfältigen ehrenamtlichen Engagement der Floriansjünger. Als Busunternehmer im öffentlichen Personennahverkehr lebe er von der Allgemeinheit. Mit der Bereitstellung des Busses als Werbeträger könne er dem Gemeinwohl etwas zurückgeben, vor allem den Feuerwehrlern, die sich unentgeltlich und mit großem Idealismus für Menschen in Not einsetzen.

Trostbergs Bürgermeister Karl Schleid dankte Hövels für die Unterstützung der Feuerwehren. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass ein Unternehmer seine eigenen Interessen zurückstellt und kostenlos für die Feuerwehren wirbt.

Für die Sicherheit der über 170.000 Bürger im Landkreis Traunstein sorgen rund um die Uhr rund 4400 Frauen und Männer in 81 Freiwilligen, Werk- und Betriebsfeuerwehren. Im letzten Jahr bewältigten die Floriansjünger im Landkreis 3600 Einsätze, von der Bekämpfung von Bränden, der Beseitigung von Unwetterschäden bis zur Menschenrettung, zum Beispiel bei Verkehrsunfällen.

Noch haben die Feuerwehren keine schwerwiegenden Nachwuchssorgen, doch der demografische Wandel wird schon in wenigen Jahren deutlich spürbar sein. Dem wollen die bayerischen Feuerwehren schon jetzt mit der Kampagne zur Mitgliederwerbung entgegenwirken und für das Ehrenamt werben. Zusammen mit einem Bus des RVO (Regionalverkehr Oberbayern), der schon zu Jahresbeginn mit dem überdimensionalen Druckmelder ausgestattet wurde, sind nun zwei rollende Werbeträger im Landkreis für die Feuerwehren unterwegs.

Interessenten für die ehrenamtliche Mitarbeit sind bei allen Feuerwehren willkommen. Die örtlichen Kommandanten und Führungskräfte stehen für umfassende Informationen gerne zur Verfügung. Weitere Informationen gibt es im Internet: www.ich-will-zur-feuerwehr.de.

Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Quelle: chiemgau24.de

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