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Traurige Parallele

Tyrlaching – Viktoria W. war nicht das erste Mitglied der Tyrlachinger Feuerwehr, das an der Staatstrasse 2106 ihr Leben verlor. Vor drei Jahren verstarb bereits ein junger Kamerad nur wenige Meter neben Viktorias Unfallort.

„Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend durch das Dunkel unserer Träume leuchten“ - Dieser kurze Trost-Spruch steht auf einer kleinen Engelsfigur, die jemand am Unglücksort abgelegt hat. Einen Tag nachdem die Tyrlachinger Feuerwehr eine der Ihren aus einem fast völlig zerstörten Auto bergen musste, liegen Blumen und Kerzen wie ein Abschiedsgruß an der Unfallstelle.

Blider vom Unglücksort

Archivbilder: Tödlicher Unfall vom 03.03.2007

Archivbilder: Tödlicher Unfall von Christoph G. © fib/GS
Archivbilder: Tödlicher Unfall von Christoph G. © fib/GS
Archivbilder: Tödlicher Unfall von Christoph G. © fib/GS

Leider nicht zum ersten Mal wird hier der Tod eines jungen Menschen betrauert: Nur wenige Meter neben dem Ort des Unfalls vom Samstag erinnert ein Marterl an Christoph G.: Wie Viktoria war er Mitglied der Jugendfeuerwehr Tyrlaching, als er vor drei Jahren verunfallte. Auch Christoph wurde von seinen Kameraden aus dem Auto geholt, auch für ihn kam jede Hilfe zu spät. Auf einem Gruppen-Bild der Freiwilligen Feuerwehr Tyrlaching sieht man Veronika und Christoph nur zwei Schritte voneinander entfernt in Mitten ihrer Kameradinnen und Kameraden stehen. Ein Bild aus glücklicheren Tagen.

Der genaue Unfallhergang ist noch nicht geklärt. Noch vor Ort wurde für die Einsatzkräfte in der schwierigen Situation das Kriseninterventionsteam eingeschaltet. Die Spezialisten boten den Feuerwehrlern nach dem belastenden Einsatz Hilfe an.

Archiv: Tödlicher Unfall von Christoph G.

Archivbilder: Tödlicher Unfall vom 03.03.2007

Archivbilder: Tödlicher Unfall von Christoph G. © fib/GS
Archivbilder: Tödlicher Unfall von Christoph G. © fib/GS
Archivbilder: Tödlicher Unfall von Christoph G. © fib/GS

(red ro24/Christian Schernthaner)

Rubriklistenbild: © fib/eß, re

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