Mythos - Sehnsucht - tiefer Glaube

Johann Weyringer stellt auf Burg Tittmoning aus

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Tittmoning - Der aus Neumarkt am Wallersee stammende Künstler Johann Weyringer stellt ab 7. Mai in den Räumen des Fürsten- und Prälatenstocks der Burg Tittmoning aus.

Die Ausstellung ist Teil des Interreg-Projekts, bei dem in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Golling ein grenzüber­schreitendes Kulturprogramm geboten wird. Die "Grenzüberschreitung" des Jahres 2017 besteht unter anderem darin, dass Johann Weyringer als prominenter Künstler aus dem Salzburger Land in Tittmoning ausstellt und zur gleichen Zeit Bilder der Tittmoninger Künstlerin Inge Kurtz in Golling zu sehen sind.

Johann Weyringer

Der gelernte Tischlermeister Johann Weyringer, der in Wien Architektur bei Friedrich Janeba und Kunst bei Roland Rainer studiert hat, präsentiert Bilder rund um die Themenbereiche Glaube, Mythos und Sein. Grundlagen für seine ganz besonderen bildnerischen Erzählungen sind die Landschaft mit Flora und Fauna, der christliche Glaube und die antike Mythologie. Dem griechischen Mythos der Aphrodite, auf eigene Weise empfunden und weitererzählt, wird im Fürstenstock ein ganzer Raum gewidmet sein. 

Die sakrale Kunst bekommt im Prälatenstock viel Platz. Weyringer hat sich als Gestalter der Kapelle "Zum Guten Hirten" in Thalgauegg beim Fuschlsee einen Namen gemacht. Es folgten seine Skulpturen "Wellenberg", die einen markanten Platz der Franz-Josefs-Höhe auf dem Großglockner ziert, und "Goldene Himmelsnadel", die am Vorplatz des Salzburg Airport zu bewundern ist. 

Die sichere Hand für kirchliche Motive und sein herzlich geradliniger Umgang mit den Auftraggebern brachten ihm den Auftrag für ein Glasfenster mit dem Porträt von Papst Benedikt XVI, Papa emeritus, in der deutschsprachigen National­kirche Santa Maria dell'Anima in Rom ein, 2014 wurde es fertiggestellt. Eine mehrteilige monumentale Wandgestaltung für den Kircheninnenraum befindet sich derzeit in Entstehung. Für die Verkündigungskirche in Nazareth hat Johann Weyringer als österreichischen Beitrag ein über drei Meter großes Glaskunstwerk geschaffen, die Magna Mater Austriae von Mariazell. Die Entstehung dieses Werkes wird in der Ausstellung durch Aquarellskizzen und ein Glasmodell nachvollzogen.

Als freischaffender Künstler ist Johann Weyringer weit herumgekommen. Arbeitsaufenthalte führten ihn nach Rom und Kuba, Asien und Afrika, in die Mongolei und die USA. Die gewonnenen Einblicke in die Kulturen fremder Länder beeinflussen sein Schaffen. An sein Atelier in Neumarkt am Wallersee schließt sich ein weitläufiger Skulpturengarten an, der Ausstellungsfläche, Lagerplatz für einzigartige Steine und Hölzer, Bildhauerwerkstatt mit Portalkran für tonnenschwere Werkstücke und Experimentierfeld für Kraftorte ist. Von der immensen Vielfalt seiner Work in Progress wird die Ausstellung starke Eindrücke vermitteln. Textfahnen bieten die zum Verständnis nötigen Informationen.

Zur Ausstellungseröffnung im Fürstenstock der Burg Tittmoning am Sonntag, dem 7. Mai, um 11 Uhr sind alle Interessierten herzlich willkommen.Die Ausstellung ist bis 9. Juli 2017 jeweils mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr geöffnet. Nähere Informationen gibt es bei der Tourist-Info Tittmoning, 08683-700710 oder unter anfrage@tittmoning.de.

Pressemitteilung Stadt Tittmoning

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © Stadt Tittmoning

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