Feuerwehrübung auf dem Harmoninger Hof

So heikel ist die Evakuierung von Patienten

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Im Harmoninger Hof werden Patienten behandelt, die den ganzen Tag lang auf Beatmungsgeräte angewiesen sind.  

Tittmoning - Bei einer Feuerwehrübung am Montagabend mussten zwei Intensivpatienten über eine Drehleiter aus dem Obergeschoss nach unten befördert werden.

"Wohnhausbrand" - so lautete am Montagabend das Stichwort für eine große Einsatzübung von Feuerwehr und Rettungsdienst. Auf dem Harmoninger Hof im Gemeindebereich von Tittmoning war im Übungsszenario ein Feuer in der Küche ausgebrochen.

Schnell rückten die Feuerwehren Törring, Fridolfing, Pietling Tengling und die Schnelleinsatzgruppe Salzachtal vom BRK an. Der Löschaufbau stellte keine großen Probleme dar, denn Hydranten und Löschweiher waren vorhanden. Feuerwehrmänner gingen mit schwerem Atemschutz in das Gebäude um Menschen zu retten.

Über die Drehleiter der Fridolfinger Wehr wurden zwei Personen aus dem Obergeschoss nach unten befördert und an den Rettungsdienst übergeben. Weitere Personen wurden über den Haupteingang ins Freie gebracht.

Fotos von der Feuerwehrübung:

Übung: Intensivpatienten von Feuerwehr gerettet

Rund hundert Meter vom Einsatzort entfernt hatte das Rote Kreuz sein Behandlungszelt aufgeschlagen. Hier wurden die Patienten von drei Notärzten und mehreren Sanitätern betreut und behandelt.

Intensivpatienten am Beatmungsgerät

Im Harmoninger Hof befinden sich Patienten, die beatmet werden müssen und eine intensivmedizinische Betreuung benötigen. Derzeit gibt es im Haus fünf Patienten, die rund um die Uhr an ein Beatmungsgerät angewiesen sind und zwei Patienten, die nur in der Nacht beatmet werden müssen.

Im Ernstfall könnte dies bei der Evakuierung zu Schwierigkeiten führen. Daher hat man sich entschlossen, sich gemeinsam mit der Betreuungseinrichtung an einen Tisch zu setzen und den Evakuierungsplan zu überarbeiten.

Quelle: FDL/Lamminger

Quelle: chiemgau24.de

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