Tittmoninger Initiative

Auf dem Weg zur Fairtrade-Stadt

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Tittmoning - Eine breite Unterstützung erfährt das Aktionsbündnis für Fairen Handel in Tittmoning - Sowohl Gastronomie- und Einzelhandelsunternehmen als auch die Stadt stehen hinter der Aktion.

Die im Januar gebildete lokale Steuerungsgruppe des breiten Aktionsbündnisses für Fairen Handel in Tittmoning kann erste Erfolge aufweisen.

Nach Gesprächen mit heimischen Gastronomie- und Einzelhandelsunternehmen zeichnet sich eine breite Unterstützung für die Initiative ab.

Bereits im vergangenen November hatte der Stadtrat einstimmig beschlossen, die Bewerbung der Stadt um den Titel „Fairtrade-Stadt“ zu unterstützen.

Das Team um Norbert Köpferl von der Kolpingsfamilie und Gertraud Nachbichler vom Eine-Welt-Laden hat sich das ehrgeizige Ziel gesteckt, das Verfahren bis zum Sommer abgeschlossen zu haben. Dafür gilt es nun, möglichst viele Einzelhandels- und Gastronomiebetriebe vor Ort dafür zu gewinnen, in ihrem Sortiment auch fair gehandelte Produkte anzubieten.

In zahlreichen Lebensmittelgeschäften gehören Kaffee und Tee, Schokolade oder Zucker aus fairem Handel erfreulicherweise bereits zum Standardsortiment.

In diesem Fall genügt es zunächst, dieses Angebot zu dokumentieren. Wünschenswert ist es in Zukunft dann aber auch, dieses Angebot deutlich sichtbar zu machen und mit Information und Aufklärung zu verbinden.

Die Palette von Produkten, die ihren Erzeugern einen fairen Preis garantieren, ist aber weit größer, als man denkt, und neben Einzelhändlern gilt es auch, Gastronomiebetriebe, Blumenläden, Textilhandel und andere zu gewinnen.

Die Aktiven waren daher in den letzten Wochen bereits werbend und beratend unterwegs bei zahlreichen Betrieben im Gemeindegebiet und konnten eine beachtliche Zahl an Bestätigungen unterschreiben lassen.

Bis Mitte Februar möchte man diesen Schritt abgeschlossen haben.

Die Steuerungsgruppe ruft alle Tittmoninger Gewerbetreibenden, die sich bislang noch nicht zur Beteiligung an dieser Aktion verpflichtet haben, dazu auf, dies ins Auge zu fassen. Auch Vereine, die bei ihrer Arbeit Möglichkeiten sehen, den fairen Handel zu unterstützen (etwa durch die Verpflichtung, bei ihren Veranstaltungen fair gehandelten Kaffee auszuschenken), sind eingeladen, sich an der Initiative zu beteiligen. Mit Informationen helfen gerne Norbert Köpferl (Tel. 7469) und Gertraud Nachbichler (Tel. 1616). Im Internet findet man Näheres unter www.fairtrade-towns.de.

gpr

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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