Pressemitteilung Stadt Tittmoning

Notbetreuung gesichert: Kindertageseinrichtungen im Lockdown

Spielzeug liegt in einer Kindertagesstätte auf dem Boden.
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Symbolbild: Auch in Tittmoning bleiben wegen des verlängerten Lockdowns die Kindertageseinrichtungen vorerst bis Ende Januar geschlossen.

Tittmoning - Auch in Tittmoning bleiben wegen des verlängerten Lockdowns die Kindertageseinrichtungen vorerst bis Ende Januar geschlossen. Ein Notbetrieb sorgt dafür, dass die Betreuung im Bedarfsfall dennoch gewährleistet ist.

Nach dem Beschluss von Bundeskanzlerin und Ministerpräsidenten/innen, den aktuellen Lockdown vorerst bis zum 31. Januar 2021 zu verlängern, hat der bayerische Ministerrat am 6.1. entschieden, auch die Kindertageseinrichtungen weiterhin geschlossen zu halten. Eine Notbetreuung für Kinder von erwerbstätigen Eltern, die eine Betreuung nicht auf andere Weise sicherstellen können, ist jedoch weiterhin zulässig. Auch Kinder von Eltern, die Anspruch auf Hilfen zur Erziehung nach §§ 27ff. SGB VIII haben, Kinder mit Behinderung und Kinder, deren Betreuung von den zuständigen Jugendämtern angeordnet wurde, können die Notbetreuung nutzen.


Diese Regelung, die bereits seit dem 16. Dezember gilt, findet auch in Tittmoning Anwendung und gilt für sämtliche Kindertageseinrichtungen in allen Gemeindeteilen. Eltern, die nach den oben genannten Kriterien Anspruch auf Notbetreuung haben und diese nutzen möchten, werden gebeten, sich mit ihrer jeweiligen Kindertageseinrichtung in Verbindung zu setzten. Entsprechend sollten Eltern von Grundschulkindern für eine Notbetreuung dort die Grundschule und gegebenenfalls die Mittagsbetreuung kontaktieren.

Bei den Gebühren für Mittagessen und Betreuung, die in den nächsten Tagen zunächst turnusgemäß wie gewohnt abgebucht werden, soll die neuerliche Schließung der Einrichtungen nachträglich Berücksichtigung finden: Die Essensgebühren im Benedikt Kindergarten werden für den Zeitraum der Notbetreuung zwar vorerst wie gewohnt pauschal abgerechnet, doch die Kosten für nicht beanspruchte Essen nachträglich erstattet. Sofern die Bayerische Staatsregierung den Kommunen die Kosten für die Kinderbetreuung wie in 2020 erstattet, wird auch diese Erstattung selbstverständlich, wie schon im vergangenen Jahr, wieder an die Eltern weitergegeben.


Um die Infektionszahlen nicht weiter in die Höhe zu treiben, appelliert das Bayerische Staatsministerium an alle Eltern, die Notbetreuung nur in Anspruch zu nehmen, sofern eine Kinderbetreuung im häuslichen Umfeld wirklich nicht sichergestellt werden kann – auch wenn ein Nachweis dafür nicht mehr notwendig ist. Es verweist auch auf eine Alternative zur Notbetreuung: Zulässig ist die wechselseitige, unentgeltliche, nicht geschäftsmäßige Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

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