Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Garching a.d. Alz

18 Fragen an Maik Krieger (CSU)

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Will in Garching a.d. Alz Bürgermeister werden: Maik Krieger (CSU).

Garching a. d. Alz - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Garching a.d. Alz wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Maik Krieger (CSU).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Maik Krieger


2. Partei

CSU Liste 01

3. Alter

41

4. Wohnort

Seit 1989 Garching a. d. Alz

5. Geburtsort

Paderborn

6. Familienstand

verheiratet

7. Kinder

2

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

Bisher kein politisches Amt ausgeübt

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

gibt es keine

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

Garching hat sehr viel zu bieten. Sei es Kindergärten und Schulen, oder die verschiedenen Freizeitmöglichkeiten. Gute Anbindungen mit Bus und Bahn und gute Einkaufsmöglichkeiten. Dies gilt es zu erhalten, aber auch immer wieder zu modernisieren und bedarfsgerecht auszubauen. Garching liegt mir am Herzen und hat mich zu der Person gemacht, die ich bin. Deshalb werde ich mich verstärkt für den Ort einsetzen.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ich stehe mit beiden Füßen im Leben und habe als 1. Vorsitzender des größten Sportvereins Führungsqualitäten bewiesen. Ich werde Garching mit aller Macht und Einsatz voranbringen. Meine Familie steht mir voll und ganz zur Seite.

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Ich möchte den Stillstand beenden und wieder eine funktionierende Verwaltung auf die Füße stellen. Ich werde Gespräche mit vielen Bürgerinnen und Bürgern führen zu verschiedenen Themen. Es wird eine regelmäßige Bürgersprechstunde geben. Ich werde Ansprechpartner für unsere Gewerbetreibenden sein. Es gibt viel zu tun.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Die größte Herausforderung wird die Verwaltung sein. Es müssen Gespräche geführt werden und alle Posten besetzt sein. Das ist momentan nicht der Fall. Die Verwaltung und der Bürgermeister müssen sich wechselseitig den Rücken stärken.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

Baulandbeschaffung, Ausweisung von zwei Baugebieten wovon eins ein Einheimischenmodell sein wird, Erweiterung und Modernisierung unserer Kindergärten incl. Ausbau von Kinderhort und Nachmittagsbetreuung, Klärung Hochwasserschutz und Umgehungsstraße, ausgearbeitete Konzepte der Ortsgestaltungen aller Ortsteile, barrierefreier Ort incl. des Bahnhofs.

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

Es muss eine gesunde Mischung aus Einfamilienhäusern und Wohnungen her. Die „Kreiswohnbau Altötting“ ist verstärkt zu nutzen.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

Garching hat eine Geothermie. Diese ist in Zukunft zu nutzen. Als Vorbild müssen alle öffentlichen Einrichtungen an das Netz angeschlossen werden, natürlich finanziert durch einen privaten Investor. Interessierten Bürgern muss ebenfalls die Möglichkeit gegeben werden. Blühsteifen sollen angelegt werden, aber nur da, wo sie auch Sinn machen und nicht direkt an der Bundesstraße. Wir müssen auf unsere nachfolgenden Generationen schauen und unseren Ort so klimaneutral wie möglich gestalten.

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Wir sollten endlich aufhören, auf unsere Landwirte einzuprügeln. Sie sorgen für das Landschaftsbild und für unsere tägliche Nahrung. Für unser gesellschaftliches Leben sind die Landwirte enorm wichtig und unverzichtbar. Jeder von uns sollte sich an die eigene Nase fassen, wie man umweltbewusster leben kann. Letztendlich kann die Kommunalpolitik hier relativ wenig bewirken.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Ich werde mich mit aller Macht dafür einsetzen, dass unsere Alte Turnhalle erhalten bleibt. Eine Sanierung ist nicht nötig, da sie nicht baufällig ist. Sie muss nur bedarfsgerecht ausgestattet werden um vernünftig Veranstaltungen abhalten zu können. Eine staatliche Förderung für einen Neubau ist zu diesem Zeitpunkt reine Spekulation und daran beteilige ich mich nicht. Sie gehört zum Ortsbild und man reißt sie nicht einfach ohne Konzept ab.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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