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Totenruhe gestört?

Bagger auf dem Friedhof: Garchinger aufgebracht

Garching - In einem Abschnitt des Garchinger Friedhofs rollen Baumaschinen. Das erregt Missfallen.

Die Baumaßnahmen am Garchinger Friedhof gefallen nicht jedem. Viele sehen das sogar als Grabschändung an. Kirchenpfleger Josef Bernhart äußert sich gegenüber dem Wochenblatt jedoch deutlich: "Der Zustand des Friedhofabschnitts war schlecht. Die Platten, die als Gehwege fungierten, waren zum Teil schon locker und gekippt."

Das Vorhaben und die Reaktion der Garchinger

Die Gräber würden verkürzt und mit einer Steineinfassung versehen. Die Gehwege verbreitert und aufgekiest. 

Einer Garchingerin gefällt dieses Vorhaben überhaupt nicht, denn die Urne ihres vor zwei Jahren verstorbenen Mannes wird künftig unter der neuen Grabeinfassung liegen. Zudem müssten die Grabbesitzer für die neuen Einfassungen rund 1000 Euro zahlen.

Für Grabmieterin Elke Piehatzek ist ganz klar die Kirchenverwaltung Schuld: "Wenn ich eine Sache vermiete, muss ich als Vermieter schauen, dass alles in Ordnung ist - doch das müssen jetzt die Grabbesitzer büßen", erklärt sie auf wochenblatt.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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