Alpen-Kulinarik: So schmeckt die Region

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Altöttings Landrat Erwin Schneider (r.) nimmt den regionalen Eintopf vom BHG Kreisvorsitzenden Konrad Schwarz entgegen

Garching - "Der Tourismus ist unsere Stärke" ist sich der Mühldorfer Landrat Georg Huber sicher. Das Projekt 'Alpen-Kulinarik' soll die Region so richtig 'schmackhaft' machen:

Dichtes Gedränge auf dem Hof der Alztaler Molkerei in Garching an der Alz. Neben Landrat Erwin Schneider und seinem Mühldorfer Kollegen Georg Huber waren auch die stellvertrende Vorsitzende des Tourismusverbands München-Oberbayern Angelika Nuschler und der Kreisvorsitzende der BHG Kreisstelle Altötting Konrad Schwarz zu Gast. Es gab einen ersten Überblick über den Stand der Dinge.

Alpen-Kulinarik bei der Alztaler Molkerei

Über 70 aktive Alpen-Kulinarik Betriebe gibt es mittlerweile in Oberbayern; 12 davon in der Inn-Salzach-Region. Ziel ist es, regionale Lebensmittel in den Mittelpunkt zu stellen und so für Touristen ein besonderes Schmankerl zu bieten, attraktiver zu werden. "Der Tourismus ist meiner Meinung nach das, womit wir uns am besten vermarkten können," ist sich Landrat Huber sicher. "Deshalb muss das vorangebracht werden."

Die Leckereien, die da bei den beteiligten Betrieben auf der Karte stehen, lassen einem tatsächlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Einige Auszüge: Graminger Weißbräu lockt mit einem 'Graminger Berggeistschnitzel'. Dahiner verbirgt sich ein Schweineschnitzel im Berggeist-Bierteig gebacken, auf Sauerkraut, mit Röstkartoffeln. Oder: Der Klostergasthof Raitenhaslach bietet auf seiner Alpen-Kulinarik-Karte an: 'Tafelspitz in Meerrettichrahmsoße' vom zarten Jungbullen, mit Bratkartoffeln und Blattspinat. Auch lecker klingt das Mahl beim Hotel Post in Burghausen: 'Rehragout aus Schutzunger Jadg' mit Semmelknödel und marktfrischem Gemüse. Natürlich alles frisch aus der Region!

Hintergrundinfos zum Projekt Alpen-Kulinarik

Das Projekt ist bereits im Juli 2010 an den Start gegangen. Das Gesamtbudget beträgt 513.000 Euro, wobei Oberbayern 302.000 Euro selbst trägt. Den Rest der Kosten trägt der Europäische Fond für regionale Entwicklung. Neben dem Tourismusverband Oberbayern-München sitzen noch die Universität Salzburg und die Fachschule Salzburg mit im Boot. In Oberbayern selbst sind folgende Regionen und Partner beteiligt: das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband, die Erlebnisregion Inn-Salzach, die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, die Chiemsee-Alpenland GmbH, der Chiemgau-Tourismus, das Zugspitzland und die ARGE Oberbayerisches Alpenvorland. Für die Partner finden regelmäßige moderierte Netzwerktreffen statt.

ds/Pressemitteilung Alpen-Kulinarik Oberbayern

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