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Resolution verabschiedet

Feichten: Gemeinderat geschlossen gegen TTIP

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In der Region regt sich seit langem Protest gegen TTIP und Co. Jetzt hat die Gemeinde Feichten eine Resolution gegen die Freihandelsabkommen verabschiedet. (Das Bild stammt von der Demonstration gegen TTIP in Mühldorf im Mai 2014.)

Feichten - Der Widerstand gegen die geplanten Freihandelsabkommen reißt nicht ab. Auch die kleineren Gemeinden in der Region verleihen ihren Sorgen Ausdruck.

Seit langem treiben die geplanten Freihandelsabkommen TTIP, CETA und Co. die Bürger um. Sie gehen auf die Straße, um zu demonstrieren, radeln bis nach Brüssel oder nehmen ein kreatives und zugleich kritisches Video auf. Doch auch einige Gemeinderäte in der Region sehen die Freihandelsabkommen kritisch.

Die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Kirchweidach haben ihrer Kritik nun in Form einer Resolution Ausdruck verliehen. Nach Halsbach, Kirchweidach und Tyrlaching hat nun auch die Gemeinde Feichten an der Alz die Musterresolution des Gemeindetags gegen TTIP, CETA und TiSA verabschiedet. Das Votum im Gemeinderat ist am Mittwochabend einstimmig gefallen. "Ich denke, dass ländliche Gemeinden die Freihandelsabkommen nicht unbedingt bräuchten", erklärt der Feichtner Bürgermeister Johann Aicher gegenüber innsalzach24.de. Ganz im Gegenteil: Gerade die kleinen Gemeinden befürchten Nachteile durch TTIP und Co. "Für uns Gemeinden ist in erster Linie die Wasserversorgung interessant – dass die in kommunaler Hand bleibt", so Aicher.

Inwieweit der Protest der kleinen Gemeinden Gehör finden wird, ist ungewiss. "Wir werden nicht ganz so viel bewegen können. In der großen Politik werden wir nicht viel beeinflussen können", räumt Aicher ein. Die nun verabschiedete Resolution ist damit auch eine Art Zeichen, das die Haltung der Gemeinde zum Ausdruck bringt - egal, wie viel Einfluss damit letztlich genommen werden kann.

Archiv: Die Anti-TTIP-Demo in Mühldorf

Demonstrationszug Mühldorf

 © Ludwig Stuffer

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