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Bürgermeister von Feichten an der Alz zu Kritik auf Bürgerversammlung

Diskussion um Pläne für neue Ortsmitte - „Mehrheit der Leute will das Konzept“

Johann Vordermaier (CSU/Freie Wähler), Bürgermeister von Feichten an der Alz.
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Johann Vordermaier (CSU/Freie Wähler), Bürgermeister von Feichten an der Alz.
  • Heinz Seutter
    VonHeinz Seutter
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Schon seit Jahren laufen die Beratungen und Planungen für die Neugestaltung der Ortsmitte von Feichten an der Alz. Doch als das Projekt jüngst auf einer Bürgerversammlung vorgestellt wurde, schlug den Planern massive Kritik entgegen. Nun äußert sich Bürgermeister Johann Vordermaier (CSU/Freie Wähler) gegenüber innsalzach24.de dazu.

Feichten an der Alz - „Erst gestern habe ich einer 91-Jährigen zum Geburtstag gratuliert, die mitten im Dorf wohnt. An ihrem Haus rauschen täglich 6000 Autos vorbei. Die hat mich gefragt: ‚Was haben denn die Leute nur gegen dieses schöne Projekt?‘“, berichtet Johann Vordermaier (CSU/Freie Wähler), Bürgermeister von Feichten an der Alz gegenüber innsalzach24.de. „Und sie ist bei weitem nicht die Einzige: Seit der Bürgerversammlung haben sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger bei mir gemeldet, das Stimmungsbild war dabei eindeutig: Sie alle waren für den Bau!“

Diskussion um Pläne für neue Ortsmitte in Feichten an der Alz auf Bürgerversammlung

Am Montag der vergangenen Woche waren die Planungen zur „neuen Dorfmitte Feichten“ vorgestellt worden. „Dabei gab es eine Menge Kritik“, berichtet Vordermaier. „Zentraler Vorwurf war, das Konzept würde für Anwohner im Siedlungsbereich eine zusätzliche und nicht zumutbare Verkehrsbelastung bringen. Weiterhin wurde, unter anderem, die Planung für die Zufahrt zur Tiefgarage über den Ringweg bemängelt. Das sei viel zu eng und gefährlich“, so das Gemeindeoberhaupt weiter. „Es ist natürlich das gute Recht derjenigen, die sich da geäußert haben, ihre Meinung kundzutun. Aber mein persönlicher Eindruck ist: Da hat sich vor allem eine verhältnismäßig kleine Gruppe lautstark geäußert. Die Mehrheit der Leute will das Konzept!“

Das Projekt beschäftigt die Gemeinde schon seit mehreren Jahren. Bereits 2016 hatte es eine Dorfwerkstatt gegeben, auf der Bedürfnisse und Interessen abgefragt wurden. Zwei Jahre später wurde ein mobiler Dorfmarkt am Dienstagvormittag eingerichtet und das Raiffeisengrundstück gekauft, 2019 dann bei einer zweiten Dorfwerkstatt eine Machbarkeitsstudie vorgestellt. „Inzwischen sind die Planungen soweit gediehen, dass es schon erste Gespräche mit Planern, möglichen Investoren und dem Landratsamt gab“, so Vordermaier, er betont aber: „Noch ist nichts fix! Wir haben keinen Auftrag erteilt, alles kann noch angepasst werden!“

Bürgermeister: Kritik ist gutes Recht, kann sie aber nicht nachvollziehen

Konkret geplant ist, dass Feichten einen Treffpunkt zur Belebung der Dorfmitte erhalten soll. „Die Planer haben sich da genau an die Vorgaben aus den Dorfwerkstätten gehalten. Es soll, unter anderem, einen Dorfladen, ein Café mit Außengastronomie, Flächen für eine Arztpraxis und Apotheke geben. Weiterhin sind Räume für die Gemeindeverwaltung, Wohnungen und eben eine Tiefgarage gewünscht worden“, so Bürgermeister Vordermaier. „Teil und Grundlage der Planungen war auch eine Verkehrsstudie. Ja, der Verkehr in der Siedlung wird sich erhöhen. Derzeit sind es zehn Autos am Tag, dann voraussichtlich 60. Auf den normalen Siedlungsstraßen sind es zwischen 60 und 100, das wäre also immer noch im untersten Bereich.“

Die Kritik, welche ihm auf der Bürgerversammlung entgegenschlug könne er somit nicht nachvollziehen. „Wir haben drei Jahre an diesem Konzept gearbeitet und alle Wünsche eingearbeitet!“ Nun sei angedacht, dass in der nächsten Gemeinderatssitzung besprochen werden solle, ob und wie es weitergeht, beziehungsweise ob und welche Änderungen an dem vorgestellten Konzept nun nötig sind.

hs

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