Alz: Maßnahmen zur Revitalisierung geplant

Burgkirchen - Nach dem schweren Chemieunglück in der Alz sitzt man derzeit akribisch an der Umsetzung zur Revitalisierung. Erste Vorschläge wurden schon positiv angenommen:

Nach dem Chemieunfall an der Alz haben auf Initiative des bayerischen Umweltministers Dr. Marcel Huber Gespräche zwischen den Beteiligten statt gefunden. Vertreter der Firma InfraServ Gendorf GmbH, des Bayerischen Umweltministeriums, der Regierung von Oberbayern, des Landratsamtes Altötting und des Wasserwirtschaftsamtes Traunstein tauschten sich über die weitere Vorgehensweise zur Revitalisierung und Renaturierung der Alz aus. Hauptziel war zu klären, wie die Alz so schnell wie möglich wieder in einen guten ökologischen Zustand gebracht werden kann.


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Die Beteiligten einigten sich auf die weitere Vorgehensweise und besprachen Maßnahmen, die den Gesamtzustand der Alz insgesamt verbessern sollten. Dies teilte das Landratsamt Altötting mit. Der bayerische Umweltminister Dr. Marcel Huber unterstrich: "Die Alz muss so schnell wie möglich wieder zu einem intakten Lebensraum werden. Notwendig sind Maßnahmen, die helfen, den betroffenen Flussabschnitt nachhaltig zu stabilisieren."

Fische verenden immer noch in der Alz

Weiterhin sterben hunderte Fische im Wasser der Alz bei Burgkirchen. © Dieter Meyrl, www.photostat.de
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Fischsterben in der Alz - Pressekonferenz

 © Jakob Untersteger/TimeBreak21
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Brand in Gendorf

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Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
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Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
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Die Firma Infra Serv Gendorf kündigte an, neben dem Revitalisierungsprozess auch die langfristige Stärkung des Ökosystems Alz aktiv zu begleiten. Dr. Bernhard Langhammer, Geschäftsleiter der InfraServ Gendorf, sagte: "Wir bedauern den entstandenen Schaden an der Umwelt zutiefst. Für uns ist die Alz nicht nur ein wesentlicher Standortfaktor, sondern auch ein wichtiger Lebens- und Naherholungsraum; deshalb werden wir uns über den Ausgleich des entstandenen Schadens hinaus aktiv bei den Maßnahmen zur Wiederherstellung des Ökosystems Alz einbringen."

Mögliche langfristige Maßnahmen sind zum Beispiel die Verbesserung der Brutplätze von Fischen, die Herstellung naturnaher Nebengewässer und eine abwechslungsreiche Gestaltung der Ufer. Diese wirken stabilisierend auf das Ökosystem Alz. Die Wasserwirtschaftsverwaltung schätzt, dass für die Renaturierungsmaßnahmen ein siebenstelliger Betrag erforderlich sein wird.

Die Ermittlungen zur Schadensursache zum Chemieunfall an der Alz dauern noch an.

Video aus dem Archiv:

re/Mühldorfer Anzeiger

Rubriklistenbild: © Dieter Meyrl, www.photostat.de

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