Streit zwischen Verband und Landräten aus der Region

Entsorgung von Biomüll wird bald deutlich günstiger

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Burgkirchen/Landkreis - Das Wichtigste vorneweg: Der Preis für eine Tonne Biomüll wird um 20 Euro gesenkt. Für die Landräte aus der Region gab es bei der Zwecksverbandsversammlung deswegen jedoch eine Menge Arbeit.

Altöttings Landrat Schneider hatte laut einem Bericht des Mühldorfer Anzeigers als Vorsitzender des Zwecksverbandes Abfallverwertung Südostbayern (ZAS) die Biomüll-Vergärung durch den Verband abgelehnt. Zustimmung bekam Schneider laut der Zeitung aus dem Landkreis Rosenheim. Der dortige Landrat Berthaler findet die Variante, den Müll eineinhalb Stunden nach Burgkirchen zu fahren, nicht ökologisch. 

Für die Biomüll-Vergärung durch den Zweckverband in Burgkirchen waren dagegen Berchtesgadens Landrat Grabner, der deswegen eine Sondersitzung beantragt hat. Bis dahin soll eine aus dem Jahr 2012 stammende Konzeptstudie auch aktualisiert werden.

Darüber hinaus ging es laut Mühldorfer Anzeiger vor allem ums Geld: Laut der Zeitung besitzt der Zweckverband liquide Mittel in Höhe von 78,9 Millionen Euro, die nach Ansicht der Landräte dringend abschmelzen sollen. Genau wie Grabner forderte auch Traunsteins Landkreis-Chef Walch eine transparente Darstellung der Investitionskosten, um dann über die Höhe der Gebührensenkung reden zu können. ZAS-Geschäftsführer Moser schlug eine Absenkung um fünf Euro pro Tonne vor, die Verbandsräte setzten letztlich jedoch 20 Euro pro Tonne durch.

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