"So eine Sauerei!"

Vermüllung rund um den Jugendtreff: Wer macht so etwas?

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Rund um den Jugendtreff in Burgkirchen gibt es ein Problem: Müll, aber nicht nur.
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Burgkirchen an der Alz - "So eine Sauerei", berichteten mehrere Bürger über ein Problem rund um den Jugendtreff. Wie es scheint, wird der Ort auch gerne mal für andere Partys benutzt. innsalzach24.de hat nachgefragt.

Am Mittwochmittag rund um den Jugendtreff in Burgkirchen: Ein kaputter Gartenstuhl, ein zerschmissener Kürbis und Backwaren im Wert von circa fünf Euro liegen nebst verschiedenstem Müll auf dem Gelände. Mehr als 20 Brötchen hat innsalzach24.de gezählt. Deren Herkunft ist offensichtlich. Sie wurden beim Penny gleich nebenan gekauft und dann offenbar wild verstreut. Die Frage nach dem Warum dürfte wohl jede menschliche Vorstellungskraft sprengen.

Prinzip Selbstverwaltung

Die jugendlichen Besucher des -treffs pauschal dafür verantwortlich zu machen sei falsch, so Bürgermeister Johann Krichenbauer auf Nachfrage von innsalzach24.de am Donnerstagvormittag. Der Jugendtreff läuft laut Homepage nach dem Prinzip Selbstverwaltung. Die wären doof, würden sie nicht selbst drauf achten, auch das Gelände rundherum sauber zu halten. Schließlich ist der Treff ein Angebot der Gemeinde, das viele Jugendliche gerne nutzen und das auch weiter tun wollen.

Vermüllung rund um den Jugendtreff: Wer macht so etwas?

„Im Dunkeln ist gut …“

Nun hat der Jugendtreff aber nicht jeden Tag offen und wer „Party“ machen will, tut das auch schon mal nachts und ohne Angebot der Gemeinde. Es gebe mehrere einschlägige Versammlungsorte in Burgkirchen, so Krichenbauer. Das Gelände rund um den Jugendtreff scheint dazu zu gehören, denn das Problem der Vermüllung ist auch im Rathaus bekannt. Als erste Maßnahme hat man ursprünglich aufgestellte Sichtschutzzäune wieder abgebaut. „Damit jeder, der da vorbei kommt, Einsicht hat“, erklärt Krichenbauer. Eine Art Abschreckung also, die sagen soll: „Hier ist im Dunkeln eben nicht gut, seinen Partymüll zu hinterlassen“.

Der Müllsünder habhaft zu werden sei das erklärte Ziel. Ein Mittel seien dabei auch konkrete Hinweise aus der Bevölkerung, so Krichenbauer weiter: ob nachts direkt an die Polizei (für Gendorf ist die PI Altötting zuständig) oder tags darauf an das Rathaus.

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