Aktivkohlefiltration für sauberes Trinkwasser

InfraServ: Das ist die Lösung im PFOA-Problem

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Aktivkohlefiltration für sauberes Trinkwasser. InfraServ: Das ist die Lösung im PFOA-Problem

Landkreis: Langfristig soll sie sein, effizient und gleichzeitig wirtschaftlich. Die Rede ist von einer nachhaltigen Versorgung mit Trinkwasser möglicht ohne PFOA. Aktivkohlefilter scheinen eine Lösung zu sein.

Um langfristig eine Trinkwasserversorgung gemäß dem Trinkwasserleitwert für PFOA abzusichern, werden aktuell seitens der Gemeinden Kastl, Burgkirchen, Altötting, Neuötting und dem Chemiepark GENDORF sinnvolle und nachhaltige Lösungsvarianten diskutiert. Einig ist man sich jetzt über den technischen Weg: Die Aktivkohlefiltration stellt die am besten geeignete und bereits in Alzgern erfolgreich praktizierte Lösung dar.

Kurzfristig umsetzbar

Nach intensiver Prüfung und Diskussion der im November 2016 vorgestellten Machbarkeitsstudie war man sich bei den Gemeinden einig, den Ansatz der technischen Lösung mittels Aktivkohlefilter intensiver zu verfolgen – eine Lösung, die kurzfristig umsetzbar ist, bereits in Alzgern Anwendung findet und zahlreiche Vorteile bietet. In Zusammenarbeit mit einem Planungsingenieur hat InfraServ Gendorf deshalb die von den Kommunen initiierte Machbarkeitsstudie mit einer detaillierten Ausarbeitung des Einsatzes der Aktivkohlefiltration ergänzt und verfeinert. Aus den vorliegenden konkreten Lösungsvarianten, die verschiedene Variablen bezüglich der Konfiguration enthalten, soll nun im nächsten Schritt ein verbindliches Konzept für die Realisierung der langfristig sicheren Trinkwasserversorgung im Öttinger Forst entwickelt werden.

Effizient und gleichzeitig wirtschaftlich

Die Bürgermeister von Kastl und Burgkirchen favorisierten bei der Vorstellung der Lösungsvarianten klar die gemeinsame Aktivkohlefiltration im Gemeindeverbund. Auch ein gemeinsamer, in Untersuchung befindlicher neuer Brunnenstandort könnte in Zukunft die nachhaltige Trinkwasserversorgung für beide Gemeinden sicherstellen. Ebenfalls auf eine gemeinsame Aktivkohlefilteranlage für die Trinkwasserversorgung ihrer Kommunen setzen die Bürgermeister der Städte Altötting und Neuötting. Eine nachhaltige Lösung, die dabei effizient und gleichzeitig wirtschaftlich sein soll, haben sich die Gemeindevertreter zum Ziel gesetzt.

Die Kosten für die Umsetzung des Gesamtkonzepts können derzeit noch nicht genau beziffert werden, weil diese von mehreren Faktoren abhängen, wie zum Beispiel 

  • der Anzahl der Filtrationsanlagen, 
  • der Häufigkeit des Filterwechsels, 
  • dem Zeitraum der Betrachtungsweise, 
  • etc. 

Nach abschließender Festlegung des Projektrahmens mit den Gemeindepartnern und den daraus folgenden Details werden die Kosten endgültig definiert. Vorläufige Schätzungen weisen einen Investitionskostenrahmen von bis zu 1,5 Mio. Euro je Filtrationsanlage aus. Dazu kommen jährlich laufende Betriebskosten.

Methode und Vorteile der Aktivkohlefiltration

Bei der Aktivkohlefiltration handelt es sich um die derzeit bestmögliche verfügbare Technik. Es werden im Wasser gelöste organische Verunreinigungen hocheffektiv und vor allem selektiv absorbiert. Während des Vorgangs werden ausschließlich die organischen, das heißt kohlenstoffhaltigen, Stoffe entfernt. Schadstoffe können so vollständig herausgefiltert werden, während die wertvollen Mineralien im Trinkwasser enthalten bleiben. Auch im Geschmack gibt es keine Veränderung.

Ein weiterer großer Vorteil der Aktivkohle besteht in der thermischen Reaktivierbarkeit, die eine umweltfreundliche und kostengünstige Alternative zur Entsorgung darstellt. In den meisten Fällen, so auch beim geplanten Einsatz im Öttinger Forst, lassen sich die beladenen Aktivkohlen durch einen thermischen Prozess wiederaufbereiten. Die dabei freigesetzten Schadstoffe werden bei hohen Temperaturen verbrannt und die Aktivkohle kann erneut verwendet werden.

Erfolgreiches Praxisbeispiel aus der Region

In Alzgern ist bereits seit 2009 eine Aktivkohlefilteranlage im Einsatz, um PFOA aus dem Trinkwasser zu filtern. „Die Filteranlage in Alzgern funktioniert sehr gut. Bei PFOA liegen wir mit einem Wert von 0,01 Mikrogramm weit unter dem Leitwert“, so Georg Strasser, Vorstand Wasserzweckverband Inn-Salzach.

Weitere Informationen zur Aktivkohlefiltration erhalten Sie auf: www.gendorf.de/Nachbarn/PFOA/Aktivkohlefiltration

Pressemeldung InfraServ

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