Alz-Unfall: So ist die Lage jetzt

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Burgkirchen/Altötting - Das Landratsamt Altötting hat jetzt einen detaillierten Lagebericht nach dem Chemie-Unfall an der Alz mit anschließendem Fischsterben veröffentlicht:

Zum Schadensfall an der Alz, der in der Nacht vom 06. auf 07.03.2012 durch den Austritt des sehr fischtoxischen Stoffes GENAMIN LA 302 D ein großes Fischsterben ausgelöst hat, teilt das Landratsamt Altötting folgenden Sachstand mit:

1. Trinkwasser

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Auf der Grundlage der hydrogeologischen Einschätzung und fachlichen Expertise der Fachbehörden unterliegt die Verwendung der privaten Trinkwasserbrunnen keinen Einschränkungen mehr. Vorsorglich werden die Brunnen in nächster Zeit noch in regelmäßigen Abständen beprobt. Für die Trinkwassergewinnungsanlagen der öffentlichen Wasserversorgungen des Wasserzweckverbandes Inn-Salzach, der Stadt Neuötting sowie der Gemeinden Kastl und Burgkirchen kann eine Beeinträchtigung durch Oberflächenwasser aus der Alz ausgeschlossen werden.

2. Brauchwasser

Die sechs Grundwassermessstellen werden bisher noch einmal wöchentlich beprobt. In keiner dieser Proben, konnte der ausgetretene Stoff nachgewiesen werden. Die letzte Beprobung fand in der vergangenen Woche statt.

Aufgrund dessen gehen die Fachbehörden davon aus, dass der ausgetretene Stoff nicht ins Grundwasser gelangte oder ein Eintrag zukünftig noch stattfinden wird. Vorsorglich werden die Messstellen voraussichtlich die nächsten drei bis vier Wochen weiterhin beprobt.

Aus unserem Archiv: Fotos vom Fischsterben an der Alz

Fische verenden immer noch in der Alz

Weiterhin sterben hunderte Fische im Wasser der Alz bei Burgkirchen. © Dieter Meyrl, www.photostat.de
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Weiterhin sterben hunderte Fische im Wasser der Alz bei Burgkirchen. © Dieter Meyrl, www.photostat.de
Weiterhin sterben hunderte Fische im Wasser der Alz bei Burgkirchen. © Dieter Meyrl, www.photostat.de

Die Pressekonferenz im Werk Gendorf

Fischsterben in der Alz - Pressekonferenz

 © Jakob Untersteger/TimeBreak21
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Der Brand im Werk Gendorf

Brand in Gendorf

Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
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Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
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Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
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Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS
Brand in Gendorf
Brand im Industriepark in Gendorf © fib/GS

3. Anlage

Die betroffene Anlage, aus der der Stoff austrat, ist nach wie vor außer Betrieb und wird erst nach Umsetzung verschiedener Maßnahmen und der Freigabe durch alle Fachbehörden wieder in Betrieb genommen. Ein Zeitpunkt steht derzeit noch nicht fest.

4. Fische

Die Auswertung der Fischproben führt die zuständige Fachstelle zur folgenden Einschätzung: „Basierend auf den vorliegenden Messergebnissen zum Gehalt von N,N-dimethyldodecylamin (chemische Bezeichnung des GENAMIN LA 302 D) in der Muskulatur von Fischen aus der Alz kann davon ausgegangen werden, dass die Fische weder unter den Bedingungen der Langzeit- (regelmäßiger täglicher und lebenslänglicher Verzehr) noch unter den Bedingungen der Kurzzeitaufnahme (gelegentlicher, akuter hoher Verzehr) gesundheitsschädlich sind.“

5. Ermittlungen

Die Ermittler der Kripo Mühldorf a. Inn haben alle offenen Fragen mit den Fachleuten des Amtes abgeklärt. Das Landratsamt Altötting hat alle einschlägigen Unterlagen zur Verfügung gestellt und die Ermittlungsbehörden umfassend unterstützt.

Aus unserem Archiv

Pressemitteilung Landratsamt Altötting

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