Unruhe an der letzten Ruhestätte

Demnächst wird es laut auf dem Friedhof

  • schließen
  • Weitere
    schließen
+
Sanierung der Aussegnungshalle und Abriss des Wohngebäudes nebenan für 350.000 Euro
  • schließen

Burgkirchen - Es gibt wieder Platz auf dem Friedhof und das für die nächsten 20 Jahre, so die Prognose. Ein Neubau der Aussegnungshalle in der Weberau kommt damit nicht in Frage. 

Die Aussegnungshalle am Friedhof auf der Oberen Terrasse. „In den letzten zehn Jahre wurde da nichts mehr gemacht“, erklärte Bürgermeister Johann Krichenbauer auf der jüngsten Gemeinderatssitzung. Auch das Wohngebäude nebenan sei über die Jahre „einfach verfallen“. Der Schimmel habe sich darin so stark breit gemacht, dass es nicht mehr zu erhalten sei.

Krichenbauer: „Das Problem ist schon seit vielen Jahren bekannt“.

Noch vor seiner ersten Amtszeit habe es schon Überlegungen gegeben. Damals waren Gräber knapp in Burgkirchen. Pläne wurden erstellt für eine Aussegnungshalle in der Weberau. Die Zeiten haben sich aber geändert: Gräber werden zurückgegeben, die Urnen-, bzw. Feuerbestattungen haben zugenommen, es gibt wieder genügend Platz auf dem Friedhof auf der Oberen Terrasse. 

Der Ist-Zustand auf der Oberen Terrasse

„Wir gehen davon aus, dass es in den nächsten 20 Jahren kein Platzproblem gibt“, sagte Krichenbauer vor versammelten Gemeinderat.

Auf die aktuelle Situation reagieren

Bezogen sich die insgesamt drei bisherigen Planungsvarianten mit unterschiedlichem Kostenrahmen auf einen Neubau in der Weberau, musste sich der Gemeinderat jetzt entscheiden, wie es auf der Oberen Terrasse weitergeht. Die Beschlussfassung, wie sie in den ersten Nachtragshaushalt 2016 einging, in Kürze:

  • Das von Schimmel befallene Wohngebäude wird abgerissen. 
  • Die Aussegnungshalle wird saniert. 
  • Die Kosten dafür sind im Nachtragshaushalt mit 350.000 Euro angesetzt.

Eine Zielvorgabe für die nächsten 20 Jahre

Ein Neubau der Aussegnungshalle in der Weberau ist aufgrund veränderter Bedarfsprognose schon lange vom Tisch. Ein Neubau auf der Oberen Terrasse aber auch. Trotz positiver Signale für das Haushaltsjahr 2016, dürfe die Gemeinde jetzt nicht übermütig werden in punkto Ausgaben, so Krichenbauer. Bürgermeister und Gemeinderat hielten schließlich fest, dass die Aussegnungshalle nach der Sanierung den Ansprüchen der Zeit, des Bedarfs und dem Thema angemessener Optik entsprechen soll und das für die kommenden 20 Jahre gemäß der Bedarfsprognose.

Zurück zur Übersicht: Burgkirchen an der Alz

  • schließen
  • Weitere
    schließen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser