Reihenhaussiedlung am Ortsausgang nach Burghausen

Startschuss für 22 Fertig-Reihenhäuser in Burgkirchen

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von links: Tim Varadi, Stephanie Leßmann, Alexander Olbort und Ilja Schäfer setzen eine 8 Tonnen schwere und 12 Meter lange Trennwand zwischen zweimal "Familienglück".
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Burgkirchen an der Alz - Am Dienstag fiel der offizielle Startschuss für den Bau von 22 Reihenhäusern. Noch keine zwei Wochen ist es her, dass die Bodenplatten gegossen, und die ersten Fertigbauteile angeliefert wurden.

Beim Ortstermin am Dienstag setzten Vertreter von Gemeinde und Baufirma bereits die acht Tonnen schwere und 12 Meter lange Trennwand zum zwölften Reihenhaus.

In gut acht Monaten sollen meisten der neue Reihenhäuser an der Pfaffinger Straße dann schon bezogen werden können . "Für die Häuser im vorderen Bereich ist der Übergabetermin aber erst Ende Oktober", erklärt Projektleiter Tim Varadi von der Baufirma. Nur sechs der Mitarbeiter sind für die Außenarbeiten nötig. "Am längsten dauert dann der Innenausbau", erklärt der Bauleiter weiter. Nach seinen Planungen sollen diese Arbeiten spätestens im Januar beginnen.

"Alle 22 Wohneinheiten konnten wir bereits verkaufen", freut sich auch die Kundenbetreuerin Stephanie Leßmann von der Baufirma. Acht davon nennen sich "Wohntraum" und messen jeweils 120qm, die restlichen 14 "Familienglück" haben 145 Quadratmeter. "Wir brauchen diese Wohnungen für junge Familien", erklärt Ilja Schäfer vom Bauamt in Burgkirchen. Er hatte die Planungen zu der neuen Siedlung seit ihrem Beginn, Ende 2017, begleitet. Angesichts der großen Nachfrage nach eigenen Wohnimmobilien, war der letztendliche Beschluss im Gemeinderat im September 2018 auch eher Formsache, wie sich Geschäftsführer Alexander Olbort von der Gemeinde Burgkirchen erinnert. "Die meisten Käufer kommen aus Burghausen und Burgkirchen", erklärt Stephanie Leßmann.

Teil des Strukturkonzeptes der Gemeinde

Die neue Reihenhaussiedlung ist Teil des Strukturkonzeptes der drittgrößten Gemeinde im Landkreis Altötting. Etwas abseits der Straße nach Burghausen gelegen, haben die Stadtplaner an alles gedacht: für jede Wohneinheit werden in der neuen Siedlung zwei Parkplätze zur Verfügung stehen. Um den Parkplätzen Schatten zu spenden und einen Sicht- und Schallschutz in Richtung der Straße nach Burghausen zu schaffen, werden auch noch 27 Bäume gepflanzt. "Ein Schallschutzgutachten sagt aber aus, dass dies gar nicht nötig wäre", erklärt Ilja Schäfer vom Bauamt in Burgkirchen.

Seitens der Baufirma wird für die Häuser in den ersten fünf Jahren Gewährleistung gegeben. Da beispielsweise die Wasserleitungen der Reihenhäuser seriell angeordnet sind, ist bei einer nötigen Reparatur möglicherweise die ganze Häuserzeile betroffen. "Ein Wasserschaden ist ja aber in jeder Nachbarschaft problematisch", erklärt Bauleiter Tim Varadi. Das Konzept der Kölner Baufirma, die im Jahr 2000 gegründet wurde, hat sich aber bewährt: "Wir haben inzwischen 200 Mitarbeiter und 10.000 Wohneinheiten in Deutschland gebaut", erklärt Presseprecher Achim Behn.

pbj

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