Forderung von Kreisverkehr an Ortsausfahrt Gendorf

"Hat das Bauamt nach tödlichem Unfall endlich ein Einsehen?"

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Burgkirchen - Nach einem tödlichen Unfall am Ortsende Gendorf fordern Politiker und Gemeinde zum wiederholten Male den Bau eines Kreisverkehrs. Bislang seien Polizei und Bauamt nicht damit einverstanden gewesen. 

Vor knapp einem Monat kam es auf der St2107 auf Höhe des Werks Gendorf zu einem tragischen Unfall, bei dem eine 59-jährige Emmertingerin ums Leben kam. Kurz nach der Ortsausfahrt wollte die Frau links abbiegen, dabei übersah sie einen heranrauschenden Lastwagen mit Anhänger, der nicht mehr rechtzeitig abbremsen konnte und frontal in die Fahrerseite raste.

Allgemeine Forderung: Kreisverkehr!

Seit dem sind die Stimmen nach einem Kreisverkehr an dieser brisanten Stelle wieder lauter geworden. Wie die heimatzeitung.de berichtet, veranlasste dies Johann Schwanner von der CSU zu der Frage: "Hat das staatliche Bauamt vielleicht nach dem tödlichen Unfall ein Einsehen und ist zum Bau eines Kreisverkehrs bereit?"

Bauamt Traunstein weigerte sich bisher strikt 

Vor diesem Unfall hätten Polizei und Straßenbaubehörde einen Bau des geforderten Kreisverkehrs an der Ortsausfahrt Gendorf mehrmals strickt abgelehnt, wie Bürgermeister Johann Krichenbauer der Zeitung erklärte. Zudem habe er die Gemeinderäte unterrichtet, dass die Gemeinde Burgkirchen in den vergangenen Jahren mit Nachdruck einen Kreisverkehr an der Gendorfer Ortsausfahrt gefordert hätten. 

Tödlicher Unfall mit Lkw auf St2107 bei Burgkirchen

Auch Genoveva Rohracker (SPD) meldete sich bei heimatzeitung.de zu Wort und beklagte die unübersichtliche Verkehrssituation an besagter Stelle. Sie forderte ebenfalls das Bauaamt Traunstein auf, den Bau eines Kreisverkehrs prüfen zu lassen. 

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