Alz-Renaturierung bei Burgkirchen

Die Fische sind das Sorgenkind

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Burgkirchen - Die Renaturierung der Alz schreitet erfolgreich voran. Doch mittlerweile werden weitere Probleme erkennbar:

Gut sechs Jahre ist es her, dass die Alz durch den Waschmittelrohstoff Genamin LA 302D aus dem Werk Gendorf verseucht wurde. Seitdem laufen die Bemühungen, den Fluss wieder zu seinem ursprünglichen Zustand zu verhelfen. 

Über den Stand der Maßnahmen informierte nun Georg Hermannsdorfer vom Wasserwirtschaftsamt Traunstein den Umweltausschuss Altöttings. Das Unglück aus dem Jahr 2012 spiele keine wichtige Rolle mehr, berichtet heimatzeitung.de. Viele der Fische und Kleinstlebewesen fänden hier mittlerweile günstigere Bedingungen als vor den Chemieunfall. 

Die Verantwortlichen der Firmen und der Behörden haben hunderttausende Euros verwendet, um einen natürlichen Lebensraum zu schaffen. 

Einen großen Wermutstropfen gibt es jedoch. Wie bei den benachbarten Flüssen Inn und Salzach ist der Bestand der Fische sehr gering. Es fehlt vor allem an Laichgewässern, Kiesbänken und Auenlandschaften. Das habe somit auch Konsequenzen für die Alz, deren Fischbestand durch die größeren Flüsse bestimmt werde, erklärte der Gewässerbiologe Dr. Manfred Holzner.

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