Nach fast vier Monaten Bauzeit

Alzbrücke in Burgkirchen endlich wieder frei!

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Es hat ein paar Minuten gedauert, bis die ersten drüber fuhren
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Burgkirchen - Fast vier Monate hat die Sanierung der 53 Jahre alten Brücke über die Alz in Burgkirchen gedauert. Am Freitag wurde sie wieder für den Verkehr freigeben.

Fast vier Monate hat es gedauert aber nun ist es soweit: Die Brücke über die Alz in Burgkirchen ist wieder für den Verkehr freigegeben. Ein klein wenig später als gedacht aber „es blieb alles im Rahmen“, werden Vertreter der Gemeinde, zuvorderst Bürgermeister Johann Krichenbauer, und des Staatlichen Bauamtes Traunstein später im Rahmen eines Pressegesprächs erklären.

Alzbrücke in Burgkirchen endlich wieder frei!

Nach der Zeremonie mit dem symbolischen Durchschneiden des Bandes und nachdem die Sperrung an beiden Seiten aufgehoben wurde, hat es ein paar Minuten gedauert, bis die ersten über die Alzbrücke fuhren aber nun läuft der Verkehr nach und von Burgkirchen wieder.

Abstufung

Seit dem 29. August war die Alzbrücke in Burgkirchen gesperrt. „Außen rum statt mitten rein“, hieß es aufgrund umfangreicher Sanierungsmaßnahmen. Die waren offenbar einfach fällig an dem nunmehr 53 Jahre alten Brückenbauwerk. Dazu kam eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde Burgkirchen und dem Freistaat Bayern:

Schon lange ist der auswärtige Verkehr durch das Ortszentrum vielen ein Dorn im Auge. Die Folge: Die St 2107 direkt durch Burgkirchen wurde zur Gemeindestraße abgestuft. Damit trägt die Kommune ab jetzt die Baulast, also quasi die Verantwortung, für die Alzbrücke. Das geht natürlich nicht ohne, dass der Freistaat Bayern vor offizieller Übergabe die Brücke in einen ordentlichen Zustand bringt.

Aus dem Fotoarchiv:So sah es Anfang September rund um die Alzbrücke in Burgkirchen aus.

Noch bis Dezember: Außen rum statt mitten durch!

Sanierung

Es gab offenbar viel zu tun, denn „der größte Teil der (…) Arbeiten kann nur unter Vollsperrung erfolgen, weil hier die gesamte Breite der Brücke betroffen ist“, erklärte Florian Paukner Anfang September auf Nachfrage von innsalzach24.de. Auch hier sei alles im Rahmen geblieben. Noch könne er keine genauen Zahlen liefern aber die veranschlagten Kosten von rund einer Million Euro habe man Stand heute – wenn überhaupt – nicht wesentlich überschritten, so Paukner.

Geschenk

Ich freue mich, dass Burgkirchen unser Geschenk annimmt“, sagte der Leiter des Staatlichen Bauamts Traunstein, Sebald König. Dahinter steckt der lang gehegte Wunsch der Gemeinde Burgkirchen, eine Ortsumfahrung zu bekommen. Die ursprünglich Gedachte über Thalhausen sei aber ad acta gelegt. So versuche man jetzt "in Mosaikbausteinen, Stück um Stück den Wünschen der Gemeinde nachzukommen“. Mit der Abstufung der St 2107 im Ortsgebiet zur Gemeindestraße und der damit verbundenen Sanierung der Alzbrücke sei ein wichtiger Schritt getan.

Laut Auskunft gilt es im Rahmen der Abstufungsvereinbarung für das Staatliche Bauamt Traunstein, noch wenige Restarbeiten abzuschließen. Diese würden aber ohne Vollsperrung auskommen. Der nächste Teil im angesprochenen Mosaik der Ortsumfahrung werde der Ausbau der St 2356 zwischen Burgkirchen und Hohenwart sein.

rw

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