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Über 50 Verletzte – fünf davon schwer

Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf: Das sagt Infraserv-Geschäftsleiter Dominik Gschwendtner

Am Dienstag (26. Juni) kam es bei Infraserv in Gendorf zu einem Austritt giftiger Gase; mehrere Mitarbeiter wurden verletzt. Im Video äußert sich nun der Geschäftsführer des Unternehmens, Dominik Gschwendtner.
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Am Dienstag (26. Juni) kam es bei Infraserv in Gendorf zu einem Austritt giftiger Gase; mehrere Mitarbeiter wurden verletzt. Im Video äußert sich nun der Geschäftsführer des Unternehmens, Dominik Gschwendtner.

Burgkirchen an der Alz – Am Dienstagmorgen (28. Juni) kam es zu einem Chlorgasaustritt auf dem Werksgelände des Chemieparks Gendorf mit mehreren Verletzten.

Update, 16.05 Uhr - Das sagt der Infraserv-Geschäftsleiter Dominik Gschwendtner

Update, 14.35 Uhr - Werkleitung nennt weitere Details

Die Meldung im Wortlaut:

Aus noch unbekannter Ursache hat sich am Dienstagvormittag in einer Produktionsanlage von Westlake Vinnolit im Chemiepark GENDORF ein Chlorgasaustritt ereignet. Die sofort alarmierte Werkfeuerwehr konnte innerhalb kurzer Zeit den Austritt stoppen – eine Alarmierung der umliegenden freiwilligen Feuerwehren war nicht notwendig.

„Dennoch mussten sich Kollegen aufgrund von Atemwegsreizungen in ärztliche Behandlung begeben“, schildert Dominik Gschwendtner vom Bereitschaftsdienst der Werkleitung. „Ursprünglich gingen wir von 51, leicht Verletzten aus. Mittlerweile haben wir Klarheit: Fünf Kollegen wurden mit Atemwegsreizungen zur Weiterbehandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Alle anderen Mitarbeiter, die vorsorglich den werkärztlichen Dienst aufsuchten, konnten ihre Arbeit kurze Zeit später wieder fortsetzen“, so Gschwendtner.

Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni

Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni
Chlorgasaustritt im Chemiepark Gendorf vom 28. Juni © fib/MK

Für Bevölkerung und Umwelt bestand keine Gefahr. Dies zeigten auch die sofort durchgeführten Messungen des Gendorfer Umweltschutzteams, dessen Ergebnisse unterhalb der Nachweisgrenze blieben. „Unser Notfallmanagement hat schnell und zuverlässig reagiert. Innerhalb weniger Minuten war unsere Werkfeuerwehr vor Ort und konnte den Stoffaustritt erfolgreich stoppen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, solche Ereignisse regelmäßig zu üben“, resümiert Gschwendtner. Aktuell laufen gemeinsam mit den Behörden Untersuchungen, wie es zu dem Stoffaustritt kommen konnte. 

Wir bedauern diesen Stoffaustritt, bei dem es Verletzte gegeben hat, und die damit verbundene Beunruhigung unserer Nachbarn außerordentlich. Dabei unterstützen wir vollumfänglich die nun anstehenden Untersuchungen zur Unfallursache. Den verletzten Kolleginnen und Kollegen wünschen wir eine rasche Genesung“, so Westlake-Vinnolit-Sprecher Dr. Oliver Mieden.

Pressemitteilung der InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG

Update, 12.30 Uhr - Offenbar zwei schwer Verletzte

Weiteren Informationen von vor Ort zufolge gäbe es unter den 51 Verletzten offenbar auch zwei schwer Verletzte. Auf Nachfrage von innsalzach24.de konnte die Werkleitung diese Meldung jedoch bisher nicht bestätigen.

Update, 10.50 Uhr - Über 50 Personen verletzt

In einer Folgemeldung erklärte die Werkleitung in Person von Dominik Gschwendtner, dass die Ursache für den Chlorgasaustritt weiterhin nicht bekannt sei. Auch ist zudem die Menge des ausgetretenen Chlorgases unklar. Einen weiteren Austritt konnte die sofort alarmierte Werkfeuerwehr, wie auch schon berichtet, unterbinden.

51 Mitarbeiter begaben sich nach dem Chlorgasaustritt mit Reizungen der Atemwege in werkärztliche Behandlung, so die Werkleitung. Für die Bevölkerung und die Umwelt besteht indes keine Gefahr. Die sofort durchgeführten Messungen des Gendorfer Umweltschutzteams rund um den Chemiepark ergaben demnach keine nachweisbaren Mengen gesundheitsschädlicher Stoffe

Die zuständigen Behörden wurden seitens der Werkleitung unverzüglich über das Ereignis informiert. Diese befinden sich zu Untersuchungen der genauen Ursache bereits vor Ort

Was ist Chlor?

Bei Chlor handelt es sich um einen gelbgrünen flüchtigen Stoff mit stechendem Geruch, der starke Reizungen der Atemwege, der Augen und der Haut verursachen kann. Der Stoff ist einer der wichtigsten Grundprodukte in der chemischen Industrie.

Er dient unter anderem zur Herstellung von PVC-Kunststoff mit seinen vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten beispielsweise als Klebebandfolien, Fußbodenbeläge, Abwasserleitungen, Baufolien und Unterbodenschutz für PKWs. Chlor ist auch Bestandteil in vielen Prozessen zur Herstellung von Arzneimitteln

Update, 10.35 Uhr - Mehrere Verletzte

Laut ersten Informationen der Chemiepark Gendorf-Werksleitung handelt es sich bei dem Stoffaustritt um Chlorgas, welches in die Luft entwichen sei. Des Weiteren soll es mehrere Verletzte innerhalb des Werksgeländes geben. Glücklicherweise konnte der Stoffaustritt seitens der Werkfeuerwehr innerhalb kürzester Zeit gestoppt werden. Entsprechend bestehe keine Gefahr für die Nachbarschaft.

Erstmeldung, 10.19 Uhr

Aus bislang ungeklärter Ursache ist es um 9.23 Uhr zu einem Stoffaustritt gekommen, wie aus der Meldung hervorgeht. Die Werkfeuerwehr wurde sofort alarmiert und ist bereits im Einsatz. Auch das Gendorfer Umweltschutzteam ist für Luftmessungen im Einsatz. 

+++ Weitere Informationen liegen derzeit nicht vor +++

mck/rk/InfraServ

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