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Falschaussage über Tat in Burgkirchen

31-Jährige erfindet Vergewaltigung durch Afrikaner

Burgkirchen - Eine 31-jährige Frau erzählte der Polizei am 30. Juli, dass sie von einem Schwarzafrikaner überfallen und fast vergewaltigt worden sei. Die Ermittler zweifelten an der Aussage des Opfers, zu Recht.

Die Geschichte, die eine Frau der Polizei am Samstag, den 30. Juli erzählte, klingt dramatisch: nachmittags gegen 15.30 Uhr sei die 31-Jährige in Burgkirchen zu Fuß auf dem Weg in Richtung Alz von einem Schwarzafrikaner überfallen worden. Der Mann habe sie niedergerissen, sich auf sie geworfen und bereits den Gürtel seiner Hose geöffnet. Ganz offenbar, um sie zu vergewaltigen. Nur durch ihre heftige Gegenwehr habe sie sich befreien und flüchten können. Außerdem habe der Täter ihr die Handtasche entrissen und wohl mitgenommen. 

Angezeigt wurde die Tat von ihr allerdings erst Tage später, am 3. August. Sofort übernahm die Kriminalpolizei den Fall. Weil bereits damals einiges in den Angaben der Frau zu Zweifeln bei den Ermittlern führte, wurde auf eine Presseberichterstattung verzichtet. Jetzt, rund zwei Wochen später, bestätigten sich die Zweifel der Kripo-Beamten. Die 31-Jährige räumte bei einer wiederholten Vernehmung durch Beamte der Kripo Mühldorf ein, dass der Überfall nie stattgefunden hat. Einen Grund dafür nannte sie nicht. 

Bezüglich des angeblichen Raubes der Handtasche konnten die Ermittler der Frau nachweisen, dass auch das nie stattgefunden haben kann. Gegen die 31-Jährige wird jetzt wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt, im schlimmsten Fall drohen dafür bis zu drei Jahre Haft. Die Polizei prüft im Übrigen immer, ob bei vorsätzlichen und mutwilligen Falschmeldungen die Kosten für den Einsatz zurückverlangt werden. Das ganze gilt auch bei Falschmeldungen über Social Media-Kanäle. Wer nach bestem Wissen und Gewissen einen Notruf absetzt, hat dagegen natürlich nichts zu befürchten.

Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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