Das Problem und die Probleme mit dem Problem:

Brummis parken im Wohngebiet: "Das geht so nicht!"

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Burgkirchen - Diese Angelegenheit betrifft sicherlich nicht nur die Alzgemeinde: Brummis im Wohngebiet: Darf das oder muss das weg? innsalzach24.de hat nachgefragt.

Da hatte doch wirklich jemand an einem helllichten Samstagvormittag in Vorbeifahrt an einer in Gendorf geparkten Zugmaschine eines LKW den Rückspiegel auf deren Fahrerseite regelrecht abgemäht. Das ist ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort und außerdem wies der nur kurze Zeit später gefasste Fahrerflüchtige eine Alkoholisierung von 1,6 Promille auf. Klar: Das wird teuer. Was auffällt: Mehrere Leser hatten sich gemeldet und berichteten davon, dass diese Zugmaschine an dieser Stelle gar nicht hätte stehen dürfen. innsalzach24.de hat nachgefragt.

Der Bürgermeister klärt Grundsätzliches auf:

Johann Krichenbauer, Erster Bürgermeister der Gemeinde Burgkirchen, klärt auf Nachfrage erst einmal über Grundsätzliches auf: 

  • Der Ortsteil Gendorf ist demnach ein Wohngebiet. Hier haben LKWs und/oder nur die entsprechenden Zugmaschinen laut Straßenverkehrsordnung (StVO) nix verloren, jedenfalls nicht zum Parken auch wenn die jeweiligen Fahrer das offenbar gerne tun weil sie in der Nähe wohnen.
  • Auch in einem Mischgebiet heißt es laut Krichenbauer für Brummis „Wir müssen draußen bleiben“ wenn es um das Parken geht. 
  • Dabei werde laut StVO auchkein Unterschied gemacht, ob es sich nur um die Zugmaschine oder die und den Anhänger und/oder Auflieger handelt. Beide, Zugmaschine und Zugmaschine mit „Anhang“, dürften nur in einem reinen Gewerbegebiet parken.

Die Rechtslage ist eigentlich klar

Immer wieder gebe es in Burgkirchen derartige Probleme, so Krichenbauer weiter. Dabei ist die Rechtslage eigentlich klar. Er selbst habe zwar durchaus Verständnis dafür, dass in der heutigen Zeit gerade in dieser Branche angestellte Menschen den kürzesten Weg nach zuhause wählen aber derart ungeordnet sei so ein Verhalten nicht zu akzeptieren. Reaktion: Die Gemeinde sei im Detail überfordert und auf Meldungen aus der Bevölkerung angewiesen.

Vorschläge zur Problemlösung offenbar bereits vorhanden

Man habe nach Möglichkeit solche Fahrzeuge fotografiert, arbeite sehr eng mit den zuständigen Polizeiinspektionen in Altötting und Burghausen zusammen. Sogar entsprechende Informationsblätter seien den fraglichen Fahrern hinter den Scheibenwischer o.Ä. gesteckt worden. Ein voller Überblick über derartige Vergehen gegen die StVO sei aber ohne Hilfe nicht möglich, so Krichenbauer. Der bittet auf konkrete Nachfrage darum, dass wenn so etwas auftritt, sich Bürger ein Herz fassen und entsprechende Meldung machen, am Besten mit entsprechenden Fotos. Zum konkreten Vorgehen seitens der Gemeindeveraltung konnte/wollte Krichenbauer erst einmal nix sagen. Man wisse um das Problem und die Probleme mit dem Problem. Es gebe aber bereits Vorschläge zur Lösung.

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