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Gesamtkosten für Projekt in Burgkirchen betragen drei Millionen Euro

Umweltminister Glauber: Mehr Sicherheit für 200 Häuser - Hochwasserschutz wird gebaut

Hochwasserschutz vor Ort wird angesichts des Klimawandels immer wichtiger. Am Montag (18. Oktober) hat Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber den offiziellen Startschuss für den Bau neuer Hochwasserschutzanlagen in Burgkirchen a.d. Alz gegeben.

Burgkirchen - Glauber betonte: „Hochwasserschutz ist eine elementare Herausforderung. Bayern stellt sich dieser Verantwortung für die Zukunft und die nachfolgenden Generationen. Wir wollen Bayern klimasicher machen. Ob große oder kleine Gewässer: Nach Starkregenereignissen können sie in kurzer Zeit schnell und stark anschwellen und über die Ufer treten. Davor werden wir die Menschen und rund 200 Häuser in Burgkirchen schützen. Von dem Dreiklang aus Spundwänden, Hochwasserschutzwänden und Deichen profitiert nicht nur der Ortsteil Hirten. Auch die Unterlieger werden geschützt. Das Hochwasserschutzkonzept für Burgkirchen ist ein echter Gewinn für die Menschen vor Ort. Mein Dank gilt insbesondere der Gemeinde für ihre tatkräftige Unterstützung bei der Planung und dem Grunderwerb.“ Das Wasserwirtschaftsamt Traunstein hat das Konzept zum Schutz des Ortsteiles Hirten der Gemeinde Burgkirchen a.d. Alz entwickelt. Die jetzt abgeschlossene Planung sieht den Schutz vor einem 100-jährlichen Hochwasser vor.

1350 Meter lange Hochwasserschutzanlage geplant

Für den Hochwasserschutz in Hirten wird ein 900 Meter langer Deich mit Innendichtung angelegt. Zwischen Staatsstraße und Siedlungsbereich soll eine Hochwasserschutzwand auf einer Länge von 200 Metern an den Deich anschließen. Das letzte Stück bis zum Walder Mühlbach ist wieder als Hochwasserschutzdeich vorgesehen. Die Länge der gesamten Hochwasserschutzanlage beträgt 1350 Meter.

Daneben sorgt beispielsweise ein neues Bauwerk dafür, dass das auf den Rückhalteflächen befindliche Hochwasser wieder Richtung Alz abfließen kann. Bei der gesamten Planung wurde auf den Erhalt der bestehenden Vegetation geachtet. Die Baufertigstellung ist für 2022 vorgesehen. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen drei Millionen Euro. Die Gemeinde Burgkirchen a.d. Alz beteiligt sich mit etwa einer Million Euro. Der Freistaat Bayern übernimmt rund zwei Millionen Euro.

Der Hochwasserschutz in Bayern soll auch in Zukunft kraftvoll ausgebaut werden: Insgesamt zwei Milliarden Euro sollen im Rahmen des laufenden Gewässer-Aktionsprogramms bis Ende 2030 investiert werden. Weitere 150.000 Menschen sollen damit in Bayern gezielt vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt werden.

Weitere Informationen unter www.wasser.bayern.de.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz

Rubriklistenbild: © Barbara Gindl

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