380kV-Leitung von Pirach bis Pleinting?

Abgeordnete drängen auf alternative Streckenführungen

Übergaben 2883 Unterschriften und 1125 Einwändungen aus Perach, Erlbach, Wurmannsquick, Marktl, Alzgern und Zeilarn: von links nach rechts: MdL Dr. Martin Huber, Länderreferent Dr. Andreas Schieder, Leiter Netzausbau Onshore Christoph Schulze Wischeler und Staatssekretär Stephan Mayer
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Übergaben 2883 Unterschriften und 1125 Einwändungen aus Perach, Erlbach, Wurmannsquick, Marktl, Alzgern und Zeilarn: von links nach rechts: MdL Dr. Martin Huber, Länderreferent Dr. Andreas Schieder, Leiter Netzausbau Onshore Christoph Schulze Wischeler und Staatssekretär Stephan Mayer

Burgkirchen - Nach einem Spitzengespräch im Bürgerbüro Altötting will der Übertragungsnetzbetreiber TenneT nun Alternativen prüfen.

Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet wird in den nächsten Wochen zusätzliche Alternativen für das 380-kV-Ersatzneubauprojekt Pirach-Pleinting prüfen. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, das Bundestagsabgeordneter und Staatssekretär Stephan Mayer und Landtagsabgeordneter Martin Huber mit hochrangigen Vertretern von Tennet im Bürgerbüro Altötting führten.


Dabei standen sowohl der Leiter Netzausbau Onshore Christoph Schulze Wischeler als auch Dr. Andreas Schieder, Länderreferent für energiepolitische Themen, Rede und Antwort. Die Vertreter von TenneT betonten, dass sie aus der frühzeitigen informellen Bürgerbeteiligung bereits klein- und großräumige Variantenvorschläge mitgenommen hätten, um Anwohner zu entlasten.

Ziel, so wiederum Staatssekretär Stephan Mayer und MdL Martin Huber, muss es sein, eine Trasse zu finden, die eine möglichst hohe Akzeptanz findet. Dies sei bei der derzeit diskutierten Streckenführung nicht gegeben.


Die Vorzugsvarianten werden, wie die TenneT-Vertreter betonten, in den nächsten Monaten insbesondere auf Grundlage der eingegangenen Hinweise ergänzt und gegebenfalls angepasst. TenneT wurde von beiden Abgeordneten abschließend aufgefordert, die generelle Notwendigkeit der Stromtrasse deutlicher als bisher in der Öffentlichkeit zu begründen und bei künftigen Gesprächen alle betroffenen Kommunen und deren Bürgermeister in den öffentlichen Dialog miteinzubeziehen.

Pressemeldung des MdB Stephan Mayer

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