Am Montag im Chemiepark Gendorf

Knapp 200 Einsatzkräfte üben für den Ernstfall

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Burgkirchen an der Alz - Am Montag, 17. September, ab 18 Uhr übt die ISG-Werkfeuerwehr des Chemieparks Gendorfs für den Ernstfall. An der Großübung zur jährlichen Überprüfung der gesamten Notfallorganisation nehmen knapp 200 Einsatz- und Hilfskräfte sowie zuständige Behörden teil.

Die Chemieproduktion in Bayerns größtem Chemiepark erfordert die Einhaltung höchster Umwelt- und Sicherheitsstandards. Aus diesem Grund herrscht im Chemiepark eine hohe Sicherheitskultur – ohne Kompromisse. Dafür betreibt InfraServ Gendorf eine professionelle Notfallorganisation für den Chemiepark. "Die Professionalität unseres Notfallmanagements beruht auf jahrzehntelanger Erfahrungen innerhalb der Chemieindustrie. Und natürlich auf professionellen Mitarbeitern", so Martin Siebert, Leiter der Werksicherheit von Standortbetreiber InfraServ Gendorf. Regelmäßige Übungen sowohl intern als auch mit externen Einsatzkräften wie Rotes Kreuz, Feuerwehren und THW sind die Basis für ein jederzeit schnelles und routiniertes Eingreifen im Ereignisfall.

Hinweise an die Bevölkerung

Auch am kommenden Montag wurde für die Übungsteilnehmer von den Organisatoren der Werksicherheit des Chemieparks Gendorf ein herausforderndes Szenario entworfen. Aufgrund möglichst realitätsnaher Durchführung sind an diesem Tag ab 18 Uhr Rauch- und Geräuschentwicklungen nicht ausgeschlossen – ein Grund zur Sorge besteht allerdings nicht. Außerdem werden im Gemeindegebiet Burgkirchen Messfahrzeuge sowie Warnfahrzeuge fahren und Probedurchsagen durchgeben. Gerne kann auch von der Bevölkerung in der Übungszeit zwischen 18 Uhr und 21 Uhr das Bürgertelefon unter der Telefonnummer 08679/76111 genutzt werden.

Neuer Info-Film online

Wer wissen möchte, was bei einer solchen Notfallübung passiert, kann sich den neuen Info-Film zur gelebten Sicherheit im Internet ansehen: auf der Website des Chemieparks und auf dem Chemiepark-Youtube-Kanal werden das Notfallmanagement und seine Aufgaben vorgestellt. Die gezeigten Bilder stammen von der letztjährigen Notfallgroßübung im Chemiepark.

Über den Chemiepark Gendorf

Der Chemiepark im oberbayerischen Burgkirchen – mitten im Bayerischen Chemiedreieck – ist der größte Chemiepark Bayerns und Standort für über 30 Unternehmen aus den Bereichen Basis- und Spezialitäten-Chemie, Kunststoffe, Energieversorgung und Dienstleistungen. Die produzierenden Unternehmen nutzen die gemeinsame Chemiepark-Infrastruktur und sind durch einen Produktions- und Stoffverbund eng miteinander vernetzt. Am Standort sind ungefähr 4000 Mitarbeiter beschäftigt; etwa 400 junge Menschen werden vor Ort ausgebildet. Der Chemiepark Gendorf ist 197 Hektar groß. Eine Fläche von 50 Hektar steht für Ansiedlungen und Erweiterungen zur Verfügung. Die speziell auf die Chemieproduktion zugeschnittene Infrastruktur wird von der Betreibergesellschaft InfraServ Gendorf bereitgestellt. Weitere Informationen zum Chemiepark Gendorf finden Sie auf der Homepage www.gendorf.de

Über die InfraServ Gendorf Gruppe

InfraServ Gendorf ist Betreiber des Chemieparks Gendorf und Experte für die Chemie- und Prozessindustrie. Mit knapp 1100 Mitarbeitern entwickelt und realisiert InfraServ Gendorfintegrierte Lösungen für den wirtschaftlichen und sicheren Betrieb von Anlagen: von Planung und Errichtung über Instandhaltung und Anlagenbetrieb bis hin zu Anlagensicherheit, Umweltservices/-analytik und IT-Lösungen. Als Chemiepark-Betreiber bietet das Unternehmen Leistungen in den Bereichen Standortservices, Versorgung, Entsorgung und Logistik. Etwa 50 junge Menschen absolvieren bei der InfraServ Gendorf ihre Ausbildung. Als hundertprozentige Tochtergesellschaften gehören die InfraServ Gendorf Technik, InfraServ Gendorf Netze und die Bildungsakademie Inn-Salzach zur InfraServ Gendorf Gruppe. Weitere Informationen über InfraServ Gendorf finden Sie auf der Homepage www.infraserv.gendorf.de

Pressemitteilung der InfraServ GmbH & Co. Gendorf KG

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