Aus dem Gemeinderat in Burgkirchen an der Alz

Wer zahlt wie viel? Die Grundschule in Gendorf platzt aus allen Nähten

Die Grundschule in Gendorf platzt aus allen Nähten aber wer zahlt wie viel für die Erweiterung. Damit hat sich der Gemeinderat auf seiner Juni-Sitzung befasst.
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Burgkirchen an der Alz – "Einen Strauß an Beschulungs- und Betreuungsangeboten": Den wünscht man sich für die Grundschule in Gendorf wie auch am Kinder-/Schülerhort. Die Idee klingt gut aber die Umsetzung ist schwierig.

Schule wie auch außerschulische Betreuung: Die Alzgemeinde Burgkirchen will alles aus einer Hand bieten können. So hat der Gemeinderat im Herbst des letzten Jahres beschlossen, die dafür nötige Trägerschaft Kinder-/Schülerhorts St. Christophorus zu übernehmen.


Ein solches Vorhaben kostet

Problem: Die Räumlichkeiten sind längst zu klein geworden. So stehen schon heute für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung im Schulhof zwischen dem Hauptgebäude und dem Sportplatz dafür. Eine Inklusions- und Ganztagsschule braucht eben mehr Platz, nicht nur wegen der Schülerzahlen.

Hier findet die Mittags- und Nachmittagsbetreuung an der Schule im Burgkirchner Ortsteil Gendorf derzeit statt: In Containern.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen? 

Einer Ermittlung eines Planungsbüros zufolge stehen der Schule im Ortsteil Gendorf 2.265 Quadratmeter zu. Dieser Raumbedarf sollte als Schule mit Ganztagsbetreuung um 1.900 Quadratmeter erweitert werden und „hach!“, was ist es nicht schwer, Zuschüsse und Förderungen zu bekommen

Wer zahlt wie viel? Die Grundschule in Gendorf platzt aus allen Nähten

Davon hat der Erste Bürgermeister Johann Krichenbauer auf der jüngsten Gemeinderatssitzung berichtet.

Das mit der Bezuschussung sei sehr kompliziert, so der Rathauschef der Alzgemeinde. 

  • Bandbreitenwert,
  • Basiswert, 
  • Höchstwert, 
  • unterschiedliche Raumgruppen 

... um möglichst viel zu bekommen, hat man seitens der Gemeinde auch viel beantragt. Ob es letztendlich auch zur gewünschten Förderung kommt, ist noch nicht klar. Der aktuelle Stand der Dinge: Die Regierung von Oberbayern fordert erst einmal weitere Begründungen für den zusätzlichen Platzbedarf.

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