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Tuchel ist nicht mehr BVB-Trainer 

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Keine Behinderungen trotz ver.di-Streik

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Burgkirchen/Burghausen - Gleich drei Betriebe im Landkreis Altötting sind am ver.di-Warnstreik in München beteiligt. Was das für die Mitarbeiter und die Arbeitsabläufe bedeutet:

"Die Informationspolitik von ver.di war für uns schon ein Problem. Wir haben aus der Zeitung erfahren, dass wir am Streik beteiligt sind und konnten kaum darauf reagieren," so der Vorstand der Kreiskliniken Altötting-Burghausen Michael Prostmeier gegenüber Innsalzach24. Bestreikt wird am Klinikum Burghausen eine Funktionsstelle, die Endoskopie, außerdem sind einige Verwaltungsmitarbeiter und Angestellte auf den Stationen für ver.di in München. "Der Klinikalltag läuft normal weiter, das haben wir schon im Griff," erklärt Prostmeier. "Aber die Informationslage muss ich wirklich kritisieren."

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Seit dem Morgen wird gestreikt

Beim Müllheizkraftwerk in Burgkirchen ist man zufrieden mit der Vorarbeit von ver.di. "Wir haben zwar auch erst am Montag, also gestern, davon erfahren, " erklärte Rolf Möbus vom Müllheizkraftwerk im Telefonat mit Innsalzach24. "Aber das hat uns gut gereicht, um die Mitarbeiter zu ersetzen, die heute nach München auf sind. Für unseren Betrieb haben die Warnstreiks erstmal gar keine Nachteile." Möbus wies darauf hin, dass im Kraftwerk allerdings auch in fünf Schichten gearbeitet wird. "Da ist es für uns natürlich leichter, die Mitarbeiter aus der Tagschicht mit denen aus den übrigen Schichten zu ersetzen." Im Müllheizkraftwerk läuft jedenfalls alles, trotz ver.di-Streit, wie am Schnürchen. "Bei richtigen Streiks wäre das sicher anders," gab Möbus zu bedenken.

Auch der Burgkirchner Bauhof ist heute in geringerer Zahl als üblich am Werk. "Die Hälfte der Mitarbeiter ist im Einsatz, die andere Hälfte ist nach München gefahren," klärte uns der technische Werksleiter Hans Armstorfer auf. "Für den Notdienst sind wir auf jeden Fall noch genug." Streik-Bereitschaft unter seinen Mitarbeitern sei durchaus vorhanden gewesen. "Wir haben dann aber im Gespräch ermittelt, wie viele wir entbehren können. Das lief völlig stressfrei," so Armstorfer. Der Werksleiter wusste seit letztem Donnerstag vom Streik. Er habe demnach genügend Zeit gehabt, sich vorzubereiten.

ds

Rubriklistenbild: © dpa Symbolbild

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