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Schließung sei bereits angedacht worden

Anders nicht mehr zu stemmen: Stadt übernimmt Tittmoninger Jugendzentrum

Der Jugendtreff in der Lutzengasse in Tittmoning.
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Der Jugendtreff in der Lutzengasse in Tittmoning.

Das Jugendzentrum in Tittmoning wird einen neuen Träger bekommen: Der Verein „Förderkreis Jugend“ bat die Stadt jetzt, die Aufgabe zu übernehmen. Über die Hintergründe und wie es weitergeht.

Tittmoning - Bisher war der Verein „Förderkreis Jugend Tittmoning“ Träger des Jugendtreffs in der Lutzengasse, doch ab dem 1. September wird die Stadt die Aufgabe übernehmen. In seiner Sitzung vom Dienstag, 4. Mai, stimmte der Stadtrat der Bitte des Vereins geschlossen zu. „Die Aufgaben sind ehrenamtlich durch den Förderkreis nicht mehr zu bewältigen“, hieß es von Seiten der Stadtverwaltung.

Stadträtin Ute Sesselmann, die auch dem Vorstand des Förderkreises angehört, äußerte sich zu den Hintergründen: „Das alles ehrenamtlich weiter zu machen wird zu schwer. Und es ist auch schwierig, die passenden Leute zu finden.“ Man habe bereits über die Schließung des Jugendzentrums nachgedacht. Auch wenn die Besucherzahlen nicht mehr so hoch seien, sei der Bedarf nach wie vor da. „Der Jugendtreff ist eine wichtige Einrichtung“, so Sesselmann. Er ist vor allem ein Angebot an Jugendliche, die nicht in die örtlichen Vereine eingebunden sind.

Stadt Tittmoning übernimmt Jugendtreff

Dass der Jugendtreff in Tittmoning wichtig ist, bezweifelte keiner der Stadträte. Auch nicht, dass die Stadt die Trägerschaft übernehmen soll. Aber muss der Jugendtreff wirklich der „Bürgerhilfsstelle“ im Rathaus angegliedert sein, wie von der Verwaltung vorgeschlagen? Barbara Danninger oder Hans Glück brachten hier Einwände ein und sahen das JuZ im Jugendbereich besser aufgehoben. Jedoch wird die Tittmoninger Bürgerhilfsstelle von Johannes Lanser geführt, der auch schon für ein Jugendzentrum in Salzburg mitverantwortlich war.

Der Jugendtreff wurde 2003 gegründet und war in den ersten beiden Jahren im Max-Herbig-Haus untergebracht, dort wo nun die Bar „No Problem“ ist. Nach dem Verkauf des Gebäudes wurde dann in die Lutzengasse übergesiedelt, ins Breitenbacher Haus. Beide Male wurden die Räumlichkeiten vom Förderkreis und den jungen Leuten selbst renoviert. Auch schon bisher übernahm die Stadt die Personal-, sowie die Betriebs- und Unterhaltskosten. Der Förderkreis wird auch künftig als Förderer des Jugendtreffs bestehen bleiben.

xe

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