Verbündet. Verfeindet. Verschwägert.

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Burghausen - Die bayerisch-österreichische Beziehung ist zentrales Thema der Landesausstellung 2012. Die Stadt plant seit 2007 - und hat keine Kosten und Mühen gescheut.

Zusammen mit zwei österreichischen Standorten - Braunau und Mattighofen - hat sich Burghausen für die Landesausstellung 2012 beworben. "Dann haben sich dort der Landeshauptmann und bei uns damals noch der Minister Goppel für die Kooperation entschieden - das war bereits 2007," berichtet Projektleiterin Eva Gilch.

Seither ist einiges passiert. "Wir haben die Chance genutzt, um die Infrastruktur der Burg zu verbessern," so Gilch. "Das Stadtmuseum gibt es seit 1899 - es ist sukzessive immer etwas hergerichtet worden - jetzt bekommen wir aber einen neuen Eingangsbereich, wir bekommen museumspädagogische Räume und einen Mehrzweckraum." Das bedeutete für die Burg: eineinviertel Jahre Baustelle - die jetzt aber erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Die bayerischen Landesausstellungen werden vom Haus der bayerischen Geschichte geplant und veranstaltet. Die ganze Logistik, die Beschaffung der Exponate, die Versicherungen und der Aufbau obliegt ihm. "Der Stadt blieb nur die Sanierung, was trotz Bezuschussung ein erheblicher finanzieller Aufwand von über einer Million Euro war," so Gilch. "Auch die Personalaufsicht und andere Posten obliegen der Stadt und sind auch von ihr zu zahlen - hier kommen wir nochmal auf etwa 400.000 - 500.000 Euro."

Die Landesausstellung hat drei Standorte - zwei oberösterreichische und einen oberbayerischen Standort. Der historische Hintergrund hinter dem Thema "Bayern und Österreich": "Die Stadt war zwischen 1505 bis 1802 einer von vier Regierungsstätten in Bayern - heute würde man sagen, es ist ein Regierungsbezirk. Und auch das Innviertel mit den anderen beiden Standorten war zu der Zeit bayerisch und wurde erst danach Österreich zugesprochen," erklärt Eva Gilch. Außerdem sind die drei Standorte chronologisch untergliedert: In Burghausen ist der Mittelpunkt - passend zur Burg, das Mittelalter zwischen dem achten und dem vierzehnten Jahrhundert. Die folgenden Jahrhunderte bis Anfang 1900 werden in Oberösterreich zu sehen sein.

Start der Ausstellung ist der 27. April 2012 und sie endet am 4. November. Mehr Infos gibt's auf der Internetseite der Stadt Burghausen.

ds

Rubriklistenbild: © ds

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