Prognose von Bürgermeister Hans Steindl

"Erfolgreichstes Jahr der Nachkriegsgeschichte"

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Zweite Bürgermeisterin Christa Seemann überreicht Bürgermeister Hans Steindl die Dankesurkunde für 40 Jahre im öffentlichen Dienst
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Burghausen - Für Bürgermeister Hans Steindl gab es im Stadtrat eine Dankesurkunde. Er selbst hatte eine Spitzenprognose für die Stadt Burghausen im Gepäck.

Große Ehre für den Bürgermeister, rosige Aussichten für die Stadt. Am Mittwochnachmittag erhielt Bürgermeister Hans Steindl im Stadtrat einen Dankesurkunde für 40 Jahre im öffentlichen Dienst - und "revanchierte" sich dafür mit einer Spitzenprognose für die Zukunft der Stadt.

"Könnten uns keinen rührigeren Bürgermeister wünschen"

Seit 25 Jahren ist Steindl Burghausens Erster Bürgermeister, zuvor war er 15 Jahre lang Lehrer am Aventinus Gymnasium. Für insgesamt 40 Jahre im öffentlichen Dienst überreichte ihm am Mittwoch die Zweite Bürgermeisterin Christa Seemann eine Dankesurkunde. In einer kurzen Rede lobte Seemann das Engagement Steindls für die Stadt, auch schon in den 15 Jahren vor seiner Zeit als Bürgermeister habe sich Steindl "außerordentlich engagiert für die Stadt Burghausen".

Während Steindls Zeit als Bürgermeister sei der Standort gestärkt worden, etwa die Industrie und der Einzelhandel. Steindl setze sich aber auch für soziale Belange ein, betonte Seemann. "Das hat er jetzt auch wieder bewiesen im Einsatz um unser Krankenhaus." Darüber hinaus engagiere sich Steindl für den Sport, aber auch für die Kultur. "Wir könnten uns keinen rührigeren, keinen engagierteren Bürgermeister wünschen."

59 Millionen Euro Rücklagen

Später in der Stadtratssitzung, das Gremium behandelte gerade den Rechnungsabschluss 2014, ergriff Steindl das Wort, um ein wenig in die Zukunft zu blicken. "Das Jahr 2015 wird sich als das erfolgreichste Jahr in der Nachkriegsgeschichte herausstellen", sagte Steindl. Die Finanzlage der Stadt ist bestens, der Bürgermeister verwies auf die hohe Rücklage in Höhe von 59 Millionen Euro. Zugleich wies Steindl aber darauf hin, dass die Stadt in zwei Jahren mit einer deutlich höheren Kreisumlage rechnen muss - die Umlage orientiert sich stets an den Steuereinnahmen zwei Jahre zuvor. Das stärkt aber wiederum den Kreishaushalt, den Steindl als "solide und für Investitionen bereit" bezeichnete.

Bei der Sanierung des Klosters Raitenhaslach ist Steindl bester Dinge. "Wir sind im Moment im Kostenansatz, nachdem 80 Prozent der Ausschreibungen getätigt sind", so der Bürgermeister. Die 15 Millionen Euro Gesamtkosten, die man sich als Ziel gesetzt habe, werde man nicht überschreiten. Angesichts der elf Millionen Euro Förderung sei das ein "glänzender Abschluss".

Kritischer äußerte sich Steindl beim Projekt Salzachzentrum. Jetzt sei die Zeit, wo Entscheidungen anstünden - "nicht unbedingt in unsere Richtung", wie Steindl sagte. Bis Sommer müsse man abklären, wie es mit der baulichen Seite weitergeht. Dabei müsse die Stadt Position beziehen, forderte Steindl.

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