Wacker unterstützt Projekt für Arbeitslose

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Burghausen - Caritas-Tochter "Weißer Rabe" eröffnet Perspektiven für Langzeitarbeitslose mit Handicap. Wacker Chemie AG unterstützt dies finanziell.

Die Caritas-Tochter "Weißer Rabe" betreut und qualifiziert Arbeitslose mit Handicap, eröffnet ihnen mit beruflichen Chancen ein selbstbestimmtes Leben. Am Münchner Recyclingbetrieb der Organisation werden nun die zwei neuen Ausbildungsprofile Lager- und Produktionshilfskraft etabliert. Die Wacker Chemie AG übergab dafür heute einen Spendenscheck in Höhe von 10.000 €. Die gemeinnützige Weißer Rabe soziale Betriebe und Dienste GmbH (www.weisser-rabe.de), eine Tochter der Caritas, betreut und qualifiziert Menschen mit Handicaps mit dem Ziel, sie gesellschaftlich zu integrieren und ihnen berufliche Chancen zu eröffnen.

Durch die beiden neuen, von Wacker geförderten Ausbildungsprofile kann sich der Weiße Rabe strategisch noch besser aufstellen. Denn ein zertifizierter, qualifizierter Betrieb genießt ein höheres Ansehen. Und besser qualifizierte Mitarbeiter arbeiten effektiver, so dass der Weiße Rabe im Wettbewerb mit anderen Betrieben konkurrenzfähiger wird. Außerdem verbessern die Mitarbeiter durch die Ausbildung ihre Chancen auf dem freien Arbeitsmarkt.

„Perspektivlosigkeit ist eine der trostlosesten Erfahrungen, die einem Menschen zu Teil werden kann. Darum bin ich froh, dass es Organisationen wie den Weißen Raben gibt. Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, anderen Menschen dabei zu helfen, wieder eine Perspektive zu erhalten“, betonte WACKER-Vorstandsmitglied Dr. Tobias Ohler, der heute im Münchner Recylingbetrieb des Weißen Raben den Spendenscheck überreichte. „Wenn Menschen erfahren, dass sie gut in einer Sache sind – dass man ihre Arbeit wertschätzt – dann trägt das erheblich zur Steigerung ihrer Lebensqualität bei“, fuhr er fort. „Und wenn Menschen nicht auf Almosen angewiesen sind, sondern ihr Leben selbst in die Hand nehmen und gestalten können, dann gibt dies ihnen Selbstwertgefühl und Stolz.“

Wacker hat mit dem Münchner Recyclingbetrieb des Weißen Raben bereits gute Erfahrungen gemacht: Die zentrale Forschungseinrichtung des Konzerns – das Consortium – entsorgt dort alte Elektrogeräte. „Wenn wir nun durch neue Ausbildungs-chancen mithelfen können, den Menschen hier eine neue Perspektive zu geben, dann freut uns das ungemein“, so Dr. Ohler. Über den Weißen Raben An seinen Standorten München und Rosenheim qualifiziert der Weiße Rabe in elf Betrieben rund 400 langzeitarbeitslose Menschen, die großteils körperliche Behinderungen oder psychische Probleme haben. Mit diesen Betrieben erwirtschaftet der Weiße Rabe rund 50 Prozent seiner laufenden Kosten am Markt. Die restlichen Ausgaben werden über Spenden und öffentliche Zuschüsse finanziert.

Zu den Betrieben gehören neben dem Recycling auch Gebrauchtwaren, Häuser, Hausmeisterei, Gastronomie und Kantinen, Fahrradstation, Nähwerk und ein Waldprojekt. Über 70 Vollzeitkräfte mit pädagogischen und fachlichen Fähigkeiten betreuen die 400 Teilnehmer, von denen in den vergangenen Jahren 30 Prozent den Sprung in den freien Arbeitsmarkt geschafft haben. Über das Engagement von Wacker für behinderte Menschen Bei Wacker hat die Integration von Menschen mit Handicaps eine lange Tradition, zum Beispiel in der Förderung von Mitarbeitern mit gesundheitlichen Einschränkungen. Im Jahr 2012 beschäftigte der Konzern über 900 Schwerbehinderte.

Pressemeldung Wacker Chemie AG

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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