Kommunalwahl Bayern 2020: Bürgermeisterkandidat für Mehring

18 Fragen an Stephan Beutlhauser (CSU/Unabhängige)

Bürgermeisterkandidat in Mehring: Stephan Beutlhauser (CSU/Unabhängige).
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Bürgermeisterkandidat in Mehring: Stephan Beutlhauser (CSU/Unabhängige).

Mehring - Am 15. März 2020 finden in Bayern die Kommunalwahlen statt. Auch in Mehring wird der Bürgermeister gewählt. Wir stellen Ihnen die Kandidaten vor. Dieses Mal: Stephan Beutlhauser (CSU/Unabhängige).

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Die Antworten auf unseren Fragebogen:

1. Name

Beutlhauser, Stephan


2. Partei

CSU/Unabhängige

3. Alter

52 Jahre

4. Wohnort

Mehring, Ortsteil Öd, seit 1996

5. Geburtsort

Mallersdorf, LKS Straubing-Bogen – aufgewachsen auf elterlichem Bauernhof

6. Familienstand

verheiratet mit Ehefrau Susanne

7. Kinder

4 Kinder: Theresa, Anna, Johannes und Martin

8.  Wie verlief Ihre bisherige politische Karriere?

2002 Wahl in den Gemeinderat, 2008 Wahl zum 2. Bürgermeister, 2014 erneut Wahl zum 2. Bürgermeister (18 Jahre Gemeinderat, davon 12 Jahre 2. Bürgermeister)

9. Wer sind Ihre politischen Vorbilder?

Mein Urgroßvater und mein Großvater waren Bürgermeister in meiner alten Heimat Holztraubach/Mallersdorf. Ein besonderes Vorbild war allerdings mein Schwiegervater, der für sein ehrenamtliches und kommunalpolitisches Engagement das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen bekommen hat.

10. Was verbindet Sie mit Ihrer Kommune? Was ist das Besondere Ihrer Kommune?

  1. Mehring ist ländlich 
  2. von der chemischen Industrie geprägt 
  3. hat es ein breites Vereins- und Kulturleben, dazu eine sehr aktive Pfarrgemeinde, hat eine reichhaltige Geschichte 
  4. ist sehr familienfreundlich 

Zusammen mit seiner reizvollen Lage und den offenen Menschen sind das alles Punkte, die meiner Persönlichkeit, Herkunft, Ausbildung und Wünschen entsprechen. Auch meine Frau und meine Kinder sind in Mehring glücklich daheim.

11. Warum sind Sie genau der Richtige?

Ich bin sehr vielseitig und dabei sozial und ausgleichend veranlagt. Dazu habe ich in vielen Bereichen, die die Gemeinde kennzeichnen meine Stärken. Meine große Erfahrung als 2. Bürgermeister incl. politischen Netzwerk und meine langjährige Erfahrung als Führungskraft im Beruf sind bei den anstehenden Aufgaben in Mehring sicher nützlich.

12. Was wurde in der vergangenen Amtszeit verpasst? Was wollen Sie besser machen?

Ich bin weder amtierend noch Herausforderer. Ich möchte die gute Arbeit meines Vorgängers erfolgreich weiterführen.

13. Was ist für Sie die größte Herausforderung Ihrer Kommune? Wie stehen Sie dazu und was gedenken Sie zu tun?

Die größte Herausforderung ist für mich die Familien- und Seniorenfreundlichkeit unserer Gemeinde weiter zu entwickeln. Dazu gehört eine bedarfsgerechte und zukunftsgerichtete Weiterentwicklung unserer Kinderbetreuungseinrichtungen und der Ausbau der Einrichtungen für unsere Senioren.

14. Was sind – neben den größten Herausforderungen – Ihre drei wichtigsten Ziele in den kommenden sechs Jahre? Was wollen Sie für die Menschen in ihrer Kommune erreichen?

  1. Schaffung von bedarfsgerechtem Wohnraum für Jung und Alt – Schwerpunkt im Dorf Mehring 
  2. Erhaltung und Stärkung unserer Infrastruktur, dazu die Sicherung der Trinkwasserversorgung, der Glasfaserausbau, aber auch die Neugestaltung der örtlichen Feuerwehr 
  3. Behutsames gemeinsames Entwickeln einer Ortsmitte in Mehring zusammen mit den Eigentümern und auch Fitnessprogramm für die Öd im Rahmen der Städtebauförderung

15. Bezahlbarer Wohnraum ist bei uns Mangelware. Wie sehen Sie die aktuelle Situation in Ihrer Kommune und was gedenken Sie hier zu tun?

In Mehring gibt es derzeit kein verfügbares Bauland für junge Familien. Auch der Bedarf an seniorengerechten Wohnungen ist hoch, genauso Wohnungen für Singles und junge Leute. Ich möchte einen Neuanlauf versuchen und in vertrauensvollen Gesprächen mit betroffenen Grundstückseigentümern Verständnis dafür erzeugen.

16. Der Klimaschutz ist im Moment in aller Munde. Wie wichtig ist Ihnen dieses Thema und was gedenken Sie hier zu tun?

In meinem 10-Punkteprogramm habe ich dazu Vorschläge gemacht, z.B. Ausbau des bestehenden Radwegnetzes, Einführung von Ladestationen für E-Bikes und E-Autos, weiterer Ausbau regenerativer Energien für kommunale Gebäude und Baugebiete, Artenschutz auf öffentlichen Flächen fortführen

17. Volksbegehren „Rettet die Bienen“ und neue Düngeverordnung: Wie stehen Sie zu den Protesten der heimischen Landwirte und gedenken Sie in diesem Punkt zu handeln? Falls ja, wie?

Wir müssen aufhören unsere Landwirtschaft gegen den Umweltschutz auszuspielen. Meiner Meinung nach gehört das zusammen. Die Land- und Forstwirte sind mit Ihrem breiten Wissen über die Natur selber die ersten Umweltschützer. Ich möchte als aktive Gemeinde in der Ökomodellregion mitarbeiten und als einen Schwerpunkt die konventionelle Landwirtschaft mit einbinden.

18. Gibt es noch ein wichtiges Anliegen, das Sie Ihren Wählern gerne mit auf den Weg geben würden? Falls ja, welches?

Um das Bürgermeisteramt bewerben sich die Familienväter zweier befreundeten Familien, die unter hohem persönlichen Einsatz das Beste für die Kommune wollen. Im Kommunalwahlkampf wird leider naturgemäß das Gegeneinander stark betont. Liebe Bürgerinnen und Bürger, helfen Sie mit, damit das Miteinander und Verbindende immer Oberwasser behält.

Anmerkung der Redaktion: Die Antworten der Kandidatin/des Kandidaten wurden 1:1 von der Redaktion übernommen, inhaltlich nicht überarbeitet und müssen deswegen nicht die Meinung der Redaktion widerspiegeln.

Quelle: rosenheim24.de

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