Neue Innbrücke bei Marktl

Innbrücke bewegt sich doch!

+

Marktl - Nun hat sich doch noch was getan! Viele Probleme gab es bei der Verschiebung der 3000 Tonnen schweren Brücke. Jetzt geht´s voran.

Auch am Dienstag ließ die geplante Verschiebung der Brücke über den Inn noch auf sich warten. Während sich bereits gestern zahlreiche Schaulustige an der Baustelle versammelt hatten, um die Versetzung der Brücke den Inn abwärts zu verfolgen, findet sich heute kaum einer am Ufer ein - ob wetterbedingt oder aus Frust, dass es mit der ewigen Baustelle nun wieder nicht weiter ging.

Lesen Sie auch:

Verzögerte Versetzung der Innbrücke

Zunächst wollte sich das 3000 Tonnen schwere Bauteil nicht einen Millimeter weiterbewegen. Als Grund dafür werden technische Probleme genannt. Denn: Es stellte sich heraus, dass die Stahlträger, auf denen das Tonnen-Bauwerk 16 Meter flussabwärts verschoben werden sollte, die Last nicht hätte tragen können. Die Bleche, auf denen die Brücke liegt, waren nicht stabil genug. "Es ist ein kompliziertes System", sagt Vitus Danzl vom Staatlichen Bauamt Traunstein. "Es gibt bei so einem großen Bauwerk immer bestimmte Ungenauigkeiten bei der Verteilung der Lasten. Dies hat wohl dazu geführt, dass an bestimmten Punkten die Belastungen zu groß waren."

Innbrücke in Marktl wird verschoben

Mittlerweile konnte das Vorhaben dann aber doch durchgeführt werden. Am Mittwochnachmittag waren 13 von 16 Metern der Brückenbreite verschoben. "Bis zum Abend wolllen wir fertig sein", so Danzl. "Und das werden wir auch schaffen."

rr/tj/Red is24

Zurück zur Übersicht: Region Burghausen

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser